Der Maibaum in Schönberg steht wieder und das trotz eines zwischenzeitlichen Diebstahls. Am 30. April wurde das traditionelle Frühlingssymbol mit Unterstützung eines Kranwagens wieder aufgestellt und sorgte für beste Stimmung im Ort.
Zuvor hatten die sogenannten „Zamstrahdn“ den Baum entwendet. Nach der üblichen Auslöse kehrte er jedoch zurück und konnte pünktlich zum Tanz in den Mai wieder seinen Platz einnehmen. Der Brauch gehört fest zur regionalen Tradition und wird in Schönberg mit viel Humor gepflegt.

Aufgestellt! Mit Krankraft war es für den zurückgekehrten Baum in die Senkrechte gegangen.
Mit dabei war auch der Kindergarten St. Elisabeth, der mit einem Kindertanz und einem kleinen Programm für gute Laune sorgte. Gemeinsam mit Bürgermeister, Bauhof und zahlreichen Helfern wurde der Maibaum schließlich sicher aufgestellt.
Der Einsatz eines Krans ist dabei bewusst gewählt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Auch wenn der Maibaum regelmäßig geprüft wird, bleibt das Aufstellen eine anspruchsvolle Aufgabe.

Tanz in den Mai: In jeder Richtung gute Laune. Da mussten alle Beteiligten einfach mit.
Nach dem offiziellen Teil blieb noch Zeit für Spaß und Gemeinschaft. Die Kinder freuten sich über ein Eis und bestaunten die vielen Zunftschilder am Maibaum, die verschiedene Berufe und Szenen aus dem Ortsleben zeigen.
Eine besondere Überraschung gab es für Bürgermeister Martin Pichler: Die Kinder überreichten ihm einen kleinen Minimaibaum als symbolische Absicherung für den Fall, dass der große Baum nicht zurückgekehrt wäre.
So zeigte sich einmal mehr, dass es beim Maibaumklau vor allem um Gemeinschaft, Tradition und gute Laune geht.

Alex Liebl von vorne, Michael Christoph, Jannik Lippl und Jan Schwarzkopf brachten für die Zamstrahdn stellvertretend den Baum zurück und nahmen vier Kasten Volksfestbier als Anzahlung mit.

Elena schenkte Martin Pichler einen Minimaibaum; falls der echte verschwunden geblieben wäre.

Markt Schönberg
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