Der Palmsonntag gehört fest in den kirchlichen Reigen rund um das Osterfest. In Schönberg wird diese Tradition mit einem besonderen Brauchtum lebendig gehalten: dem Palmritt der Rosserer. Dabei erinnern die Teilnehmer an den Einzug Jesu in Jerusalem und erbitten zugleich den Segen für das kommende Jahr.
Am Sonntag, 29. März, treffen sich die Pferde- und Kutschenbesitzer um etwa 13.30 Uhr auf Einladung des Stammtisches an der Dietrich-Bonhoeffer-Mittelschule in Schönberg. Gegen 14 Uhr beginnt die Flurprozession, die über Frohnreuth, Lueg und Panhof bis nach Kirchberg führt.
Dort angekommen, erteilt Pfarrer Simon Steinbauer am malerisch gelegenen Taufkirchlein St. Johannes den Segen und verteilt Erinnerungsbänder an die Teilnehmer. Für die Besucher bietet die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mit frisch gebackenen Sengzelten und weiteren Stärkungen auch kulinarische Angebote.

Die Rosserer lassen Schönberg hinter sich, um in Kirchberg an den Einzug Jesu in Jerusalem zu erinnern und sich den Segen für das Jahr fest im Sattel zu holen.
Der Palmritt ist nicht nur ein religiöses Ereignis, sondern auch ein beeindruckendes Schauspiel für Zuschauer. Die festlich geschmückten Pferde und die traditionelle Kleidung der Rosserer machen die Prozession zu einem besonderen Erlebnis, das an die biblische Geschichte erinnert und zugleich tief in der regionalen Kultur verwurzelt ist.
Teilnehmer werden gebeten, nur mit gültiger Haftpflichtversicherung anzureisen. Weitere Informationen erteilen das Touristikbüro Schönberg sowie Erich Roth von den Rosserern.

Markt Schönberg
Verwaltungsgemeinschaft Schönberg