Der traditionelle Palmritt von Schönberg nach Kirchberg hat auch in diesem Jahr zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer begeistert. Insgesamt 43 Pferde machten sich am Palmsonntag auf den Weg durch Flur und Dörfer und folgten der geschmückten Palmgerte.

Pfarrer Simon Steinbauer und Bürgermeister Martin Pichler übernahmen den Segen für das Pferdejahr und die Verteilung der Erinnerungsbänder.
Auch wenn das Wetter mit Graupelschauern nicht ganz mitspielte, ließen sich die Reiterinnen und Reiter die Freude am Ausritt nicht nehmen. Der Palmritt erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem und ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des regionalen Brauchtums.
Eingeladen hatte der Rosserer Stammtisch, der sich über die große Beteiligung freute. Die Vielfalt der teilnehmenden Pferde reichte vom kräftigen Kaltblüter bis hin zu Ponys und modernen Freizeitpferden.

Man kann nicht früh genug anfangen mit der Reiterei. Dick eingepackt saß Jakob auch mit seinen erst sechs Jahren schon fest im Sattel.
Am Ziel in Kirchberg stand der kirchliche Segen im Mittelpunkt. Pfarrer Simon Steinbauer griff in seiner Lesung die Schöpfungsgeschichte auf und stellte die besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier in den Fokus. Der Segen soll diese Verbindung stärken und die Tiere sowie ihre Besitzer durch das kommende Jahr begleiten.

Erich Roth (mit Korb), Bürgermeister Martin Pichler (mit Erinnerungsanstecker) und Pfarrer Simon Steinbauer (mit Weihwasserkessel) ließen sich von Rosserern, Ministranten, dem Mesnerteam und vielen weiteren Helfern von Dorf und Kommune unterstützen, um den Palmritt 2026 wieder zur Freude von Tier, Mensch und Zaungästen prächtig, erfolgreich und unfallfrei durchzuführen.
Bürgermeister Martin Pichler übernahm die Verteilung der Erinnerungsbänder und dankte gemeinsam mit Organisator Erich Roth allen Beteiligten. Besonders hervorgehoben wurden die Unterstützung durch die Feuerwehren, die Organisation durch die Kommune sowie die Dorfgemeinschaft von Kirchberg, die für Verpflegung sorgte.

Fesch herausgeputzt ging es mit 43 PS vom Markt Schönberg zur Dorfkirche von Kirchberg hinüber. Über Fronreuth, Lueg und Panhof führte der Umritt auf ruhigen Wegen zur Kapelle, die Johannes dem Täufer geweiht ist.
Auch zahlreiche Zuschauer säumten den Weg und genossen die besondere Atmosphäre mit regionalen Spezialitäten wie frischem Gebäck aus dem Dorfbackofen. Der Palmritt markierte damit einen stimmungsvollen Auftakt in die Osterzeit und zeigte einmal mehr die lebendige Tradition in der Region.


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