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25.06.2017
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Heimat-Musik: Yellow Cab

Classic Rock unplugged. Die fünf Musiker/innen von Yellow Cab stehen auf die gute alte Mucke, vorgetragen rein akustisch. Purer Sound, bei Yellow Cab erleben die Klassiker der Musikgeschichte eine Wiederauferstehung. Rock ‚n‘ Roll at its best. Reine Klangkörper - das ist die Devise.

 

Beatles, Queen, Eagles, James Taylor, Sting, Joe Cocker etc. Was macht diese Musik für euch aus? Warum sind diese Lieder Klassiker?

Jeden von uns haben all diese Klassiker in bestimmten Lebensphasen begleitet, uns auf unterschiedliche Weise beeinflusst. Bei Yellow Cab erleben wir quasi eine Fusion dieser Erfahrungen und so kann jeder seine Favoriten einbringen und bekommt die Möglichkeit, sie mit Freunden umzusetzen. Diese Stücke haben einen großen Wiedererkennungswert für die Gäste, tolle Refrains, die fast jeder mitsingen kann. Im Grunde ist für uns ausschlaggebend, was sie in uns und unserem Publikum hervorrufen: Spaß, Emotion, Inspiration. Das ist es, was letzten Endes uns berührt; ein glückliches Publikum.

 

Erstmal geht ja der Rhythmus ins Blut, welche Bedeutung haben die Texte? Macht einen wirklich guten Song eine Kombination von beidem aus? Gibt es ein Rezept für einen Classic Rock Hit?

Die Texte sind natürlich nicht unbeteiligt an der zu transportierenden Message, die ein Song haben muss. Ebenso wichtig ist eine gute Hookline, eine eingängige Melodiephrase, die im Gedächtnis bleibt und den Song trägt. Hätten wir jedoch all diese Rezepte, könnten wir uns mit Sting zum Kaffee in der Toscana treffen. (Gelächter)

 

Ihr erzählt bei euren Auftritten Anekdoten. Ist diese Mischung aus musikalischer und kabarettistischer, narrativer Darbietung ein Vehikel, um sich aus der Masse der auftretenden Künstler etwas abzuheben?

Unsere Anekdoten sind meistens einfach authentisch-autobiografisch. Natürlich kabarettistisch angehaucht, aber nicht unbedingt vorsätzlich. Es entsteht meistens einfach in dem Moment und hat kein „Bühnenbuch“ in dem Sinne. Letztlich richten wir uns dabei nicht danach uns von irgendjemandem abzuheben, sondern sind einfach ganz wir.

 

Spielt Ihr auch eigene Songs?

Wir verzichten ganz bewusst auf Eigenkompositionen. Das geschieht sowieso in allen anderen Projekten, die jeder von uns betreibt. So gesehen ist Yellow Cab für jeden eine „“komponierfreie Zone“ (alle lachen). Eine Party-Schunkel-Band sind wir allerdings auch nicht. Die Aufgabe bei Yellow Cab sind die Arrangements der einzelnen Songs. Hits wie „Easy Lover“ oder „Beat it“, die ursprünglich aufwendig produziert wurden, mit letztlich nur zwei Akustik-Gitarren und einem Bass so umzusetzen, dass am Ende kein dünner Abklatsch des Originals übrigbleibt, sondern ein Song, dem nichts fehlt, ist für uns die musikalische Herausforderung. Und diese nehmen wir mit viel Engagement an. Die Songs haben schon Schmackes, Tiefgang und anspruchsvolle Chorsätze was mittlerweile sicherlich auch eines unserer Merkmale ist. Die Kunst ist es, alles ganz unbeschwert und leicht erscheinen zu lassen und das schwappt dann im besten Fall auf die Leute über.

 

Wo spielt Ihr demnächst?

Als nächstes sind wir am 5.7.17 in Straubing im Raven und am 15.8.17 in Waldkirchen-Schiefweg sogar Open Air zu hören. Dann geht die Reise am 24.9.17 weiter nach Neuschönau ins Haus zur Wildnis und anschließend am 29.9.17 nach Perlesreut ins Hafner Wirtshaus. Alle weiteren Termine unter www.yellowcabmusic.de.

 

 

Yellow Cab, das sind:

Anne Schnell; Gesang, Percussion

Steffi Denk; Gesang, Percussion

Matthias Klimmer; Gesang, Akustik-Gitarre, Klarinette

Florian Kopp; Gesang, Akustik-Gitarre

Maximilian Maier; Gesang, Bass, Percussion

 

Vielen Dank für das Gespräch.


- SH



Quellenangaben

Fotos: Yellow Cab



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