zurück zur Übersicht

16.12.2022
348 Klicks
Posts |

Verkehrssicherung rund um Zwieslerwaldhaus

Vor dem großen Wintereinbruch arbeitet der Nationalpark aktuell noch daran, die Wege und Loipentrassen rund um Zwieslerwaldhaus sicherer zu machen. Dabei wird im direkten Umgriff der Strecken stehendes Totholz beseitigt. Noch mindestens bis Weihnachten gibt es daher werktags im Bereich des Großen Falkensteins immer wieder kurze Behinderungen für Besucher.

„Es geht darum, dass die Routen nach Winterstürmen möglichst frei begehbar bleiben“, erklärt Nationalpark-Sachgebietsleiter Franz Baierl. „Die Sicherheit auf den Wanderwegen und Loipen steht an erster Stelle.“ Gearbeitet wurde zum Beispiel schon am Böhmweg in Richtung Grenzübergang Gsenget, im Ferdinandstahl bei Zwieslerwaldhaus oder im Umgriff der Übernachtungshütten im Wildniscamp am Falkenstein. Aktuell sind die Waldarbeiter damit beschäftigt, die Route vom Falkensteingipfel ins Tal sowie die Loipen zwischen Zwieslerwaldhaus und Schleicher zu sichern.

„Bei den Arbeiten legen wir aber nicht nur einen hohen Wert auf die Sicherheit unserer Besucher, sondern auch auf den Naturschutz“, sagt Baierl. So würden im Zuge der Entfernung gefährlicher Totholz-Stämme auch Wurzelteller und Hochstümpfe erzeugt, die wichtige Lebensraumnischen für Pilz-, Tier- und Pflanzenarten darstellen. Neben eigenem Personal sind dabei auch zwei Forstunternehmen inklusive Harvestern im Einsatz.

 

Aktuell laufen rund um Zwieslerwaldhaus Verkehrssicherungsmaßnahmen.
Aktuell laufen rund um Zwieslerwaldhaus Verkehrssicherungsmaßnahmen.

 

Besucher bittet Baierl darum, sich an kurzfristige Sperrungen im Gelände zu halten und den Anweisungen der aufgestellten Posten Folge zu leisten. „In der Regeln können wir Besucher an Stellen, wo gearbeitet wird, nach ein paar Minuten Wartezeit wieder durchlassen.“ Während der Weihnachtsferien ruhen die Arbeiten aufgrund des dann zu erwartenden Besucheransturms erstmal. Je nach Bedarf und Schneelage wird mit der Verkehrssicherung der Wege aber am 9. Januar fortgefahren.


- SB


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldGrafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Sie möchten Ihren Bericht regional bewerben?

Alle Informationen und Ihren Ansprechpartner finden Sie HIER.



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?


Ähnliche Berichte

Wildniscamp sucht neuen KüchenbetreiberLindberg (Zwieslerwaldhaus) Das Wildniscamp am Falkenstein sucht möglichst ab Dezember einen neuen Küchenbetreiber. Wer den Umgang mit Kindern mag und Freude daran hat, mit regionalen und biologisch erzeugten Lebensmitteln zu kochen, kann sich ab sofort beim Nationalpark Bayerischer Wald bewerben.Mehr Anzeigen 04.09.2022Nationalpark-Einrichtungen bleiben vorerst geschlossenNeuschönau Die Gefahr vor herabfallenden Ästen und Baumkronen sowie umknickenden Bäumen ist im Nationalpark Bayerischer Wald weiterhin sehr hoch. Daher können auch die Nationalparkzentren Lusen bei Neuschönau und Falkenstein bei Ludwigsthal derzeit noch nicht freigegeben werden.Mehr Anzeigen 15.01.2019Nationalparkzentren bis Montag gesperrtNeuschönau Die Schneebruchgefahr im Nationalpark Bayerischer Wald hat sich in der Nacht auf Donnerstag nochmals erhöht – und bisher lassen die Wetterprognosen keine Entspannung der Lage erkennen.Mehr Anzeigen 10.01.2019Feuerwehr übt im WildniscampLindberg (Zwieslerwaldhaus) Im Ernstfall geht es bei einem Brand im Wildniscamp am Falkenstein um jede Sekunde. Genau deswegen übten jüngst sechs Feuerwehren und die Rettungshundestaffel Zwiesel in der Nationalpark-Umweltbildungseinrichtung.Mehr Anzeigen 24.10.2018Jugendliche aus drei Ländern helfen dem MoorLindberg (Zwieslerwaldhaus) Das Treffen ist seit Jahrzehnten schon fest eingeplant in den sechs grenzüberschreitenden Nationalparks entlang der tschechischen Grenze. Jedes Jahr treffen sich Jugendliche aus Schutzgebieten in Deutschland, Tschechien und Österreich zum gegenseitigen Austausch.Mehr Anzeigen 17.08.2018Wie Tiere und Pflanzen über den Winter kommenLindberg (Ludwigsthal) Schnee, Eis und Kälte sind bei vielen Tier- und Pflanzenarten Sinnbild für eine Zeit der Entbehrungen. Während sich Menschen dick eingepackt und grippeschutzgeimpft ins Wintersportvergnügen stürzen, beginnt in der Natur ein Überlebenskampf.Mehr Anzeigen 06.02.2018