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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 26.09.2017 von Stephanie Bildl | 155 Klicksteilen auf

Bayerisch-amerikanisches Nationalpark-Treffen

Ludwigsthal. Die Natur zu schützen ist eine gemeinsame Aufgabe aller Staaten der Erde. Ein Blick über den eigenen Tellerrand schadet daher nie. Genau deswegen war am Mittwoch eine hochrangige bayerisch-amerikanisch Delegation zu Gast im Nationalpark Bayerischer Wald. Angeführt von Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, und Jennifer D. Gavito, Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, wurde im Haus zur Wildnis der Film "Wild America - Die schönsten Nationalparke" gezeigt.

"Amerika und Bayern sind seit langem Sehnsuchtsziele für Naturliebhaber. Durch Naturschutz gewinnen Natur und Menschen", betonte Scharf. "Im Nationalpark Bayerischer Wald hat die von Amerika ausgehende Nationalparkidee zum ersten Mal in Deutschland Wurzeln geschlagen. Nationalparke sind wahre Schatzkammern der Artenvielfalt. Sie bewahren unsere Lebensgrundlagen und bringen ökonomische Chancen. Deshalb wollen wir ein weiteres Ausrufezeichen für den Naturschutz in Bayern setzen und einen dritten Nationalpark schaffen. Der Nationalpark soll ein maßgeschneidertes Angebot werden, das wir mit der Bevölkerung vor Ort entwickeln wollen - für die Natur und für die Menschen."

"Der US-Nationalpark-Service feierte 2016 sein hundertjähriges Bestehen. Anlässlich dieses Geburtstages hat BrandUSA den Film "Wild America" und in 30 Nationalparks gedreht und die facettenreiche Wildnis der USA in spektakulären Aufnahmen eingefangen", erklärte Gavito. "Es ist ein toller Film geworden, der Sie auf eine faszinierende Entdeckungsreise einlädt." Zuvor gab's noch eine vierminütige Reise "in die wunderschöne Natur Bayerns", wie die Generalkonsulin sagte. Gemeint war der Imageclip des Bayerischen Umweltministeriums, der unter dem Titel "Natur.Heimat.Bayern" Anfang des Jahres veröffentlicht wurde und imposante Impressionen der bayerischen Naturschönheiten präsentiert.

Freuten sich über den gemeinsamen Austausch zur Nationalparkidee: MdL Max Gibis (von links), Lindbergs Bürgermeisterin Gerti Menigat, Nationalparkleiter Franz Leibl, Bayerisch Eisensteins Bürgermeister Georg Bauer, Ministerin Ulrike Scharf, Generalkonsulin Jennifer D. Gavito, Jens Schlüter (Stadtrat in Zwiesel), Regens Vize-Landrat Willi Killinger, Roland Baier (Leiter des Nationalparks Berchtesgaden) und Pavel Hubený (Leiter des Nationalparks Šumava).
Freuten sich über den gemeinsamen Austausch zur Nationalparkidee: MdL Max Gibis (von links), Lindbergs Bürgermeisterin Gerti Menigat, Nationalparkleiter Franz Leibl, Bayerisch Eisensteins Bürgermeister Georg Bauer, Ministerin Ulrike Scharf, Generalkonsulin Jennifer D. Gavito, Jens Schlüter (Stadtrat in Zwiesel), Regens Vize-Landrat Willi Killinger, Roland Baier (Leiter des Nationalparks Berchtesgaden) und Pavel Hubený (Leiter des Nationalparks Šumava).

Der Austausch über die Nationalparkidee kam bei beiden Delegationen gut an. "Wir freuen uns über dieses gemeinsame Projekt mit dem Nationalpark Bayerischer Wald und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Partnerschaften und Kooperationen zwischen unseren Ländern sind sehr wichtig, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Projekte zu ermöglichen", betonte Gavito. "Die Partnerschaft zwischen dem Yosemite-Nationalpark und dem Nationalpark Berchtesgaden unterstreicht die Bedeutsamkeit dieser Zusammenarbeit."

Am Ende des filmgeladenen Spätvormittags führte Nationalparkleiter Franz Leibl seine Gäste - unter ihnen auch Roland Baier, neuer Leiter des Nationalparks Berchtesgaden, und Pavel Hubený, Leiter des Nationalparks Šumava - zu einem Stehempfant. "Die Nationalparkbewegung ist international. Genau deswegen freut es mich, dass diese Veranstaltung heute in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika stattfinden konnte", so Leibl.

"Dass der Nationalpark Bayerischer Wald in vielen Bereichen mittlerweile ein weltweit gefragter Ideengeber ist zeigen übrigens nicht nur unsere vielen Kooperationen, sondern auch das heutige Publikum", merkte der Nationalparkleiter an. Schließlich war auch eine vierköpfige Delegation aus El Salvador anwesend, die sich im Nationalpark Bayerischer Wald gerade über Themen wie Tourismusförderung, Borkenkäfermanagement und Trinkwasserbereitstellung informiert.


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Informationen zur Firma/Organisation

Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUG), Rosenkavalierplatz 2, 81925 München
Ort:Freyunger Str. 2
D-94481 Grafenau
Telefon:+49 8552 9600 0
E-Mail:
Website:www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Quellenangaben

Nationalpark Bayerischer Wald




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