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Aktuelles

« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 18.10.2016 von Stephanie Bildl | 564 Klicksteilen auf

Zwischenwelten in heißem Glas

Die Zukunftspotentiale des Glases in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit weiterzuentwickeln: Diesen Auftrag gab die deutsche UNESCO-Kommission den Glashütten, Künstlern, Schulen und Museen mit auf den Weg, als 2015 die Glasmacherei auf die Liste immateriellen Kulturerbes gesetzt wurde. Das Bild-Werk Frauenau - freie Sommerakademie im Glasmacherort Frauenau und Brennpunkt der internationalen Studioglasszene - macht damit Ernst. Das Symposium greift beispielhaft die gestalterische Vielfalt des Zwischenschichtdekors und des Graal-Glases auf, die von je her auf die Kooperation von Glasmachern und Glashütten mit Künstlern, Handwerkern und Designern basierten.


Zum Auftakt des Symposiums stellt in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Glas, der Glasfachschule Zwiesel und der Stiftung Theresienthal ein öffentliches Kolloquium Kunst ǀ Design ǀ Manufaktur am 30.10.2016 ab 10.00 Uhr im Glasmuseum Frauenau Inspirationen der Glasgestaltung in Geschichte und Gegenwart vor und informiert über innovative Zukunftsmodelle von Kunst, Design und Manufaktur, die in europäischen Glasregionen diskutiert und umgesetzt werden: Das Spektrum reicht von Konzepten der tschechischen Glasszene zur Wiederbelebung der historischen Glashütte Meisenthal in Frankreich oder dem Miteinander von Glasproduktion, Design, Ausbildung und Tourismus auf der dänischen Glasinsel Bornholm. Für Fachvorträge konnten Experten aus Schweden, Dänemark, Tschechien, Großbritannien und Frankreich gewonnen werden.
Daran anschließend setzen sich ab 18.00 Uhr in einer öffentlichen Podiumsdiskussion regionale und internationale Vertreter von Ausbildung, regionaler Entwicklung und der Glashütten mit den Zukunftschancen der ostbayerischen Glaslandschaft auseinander. Das Podium mit Landrat Michael Adam, Dr. Gunnel Holmer vom Schwedischen Glasmuseum, der dänischen Projektmanagerin Susanne Jøker Johnsen sowie mit Hans Rainer Meindl von der Glashütte Lamberts in Waldsassen, Max von Schnurbein, Glasmanufaktur Theresienthal, und Hans Wudy, dem Direktor der Glasfachschule Zwiesel, lässt auf eine spannende Diskussion hoffen.
Vorträge und Podiumsdiskussion werden simultan ins Deutsche bzw. Englische übersetzt.
In sechs Meisterklassen vom 31.10. bis 5.11.2016 loten Studierende, Glas- und Kunstschaffende im praktischen Austausch und unter der Leitung regionaler und internationaler Künstlerpersönlichkeiten die Grenzen des in Glas Möglichen aus. Für kurzentschlossene Kunst- und Glasschaffende aus der Glasregion Bayerischer Wald gibt es die Möglichkeit, Plätze, die ab dem 17. 10. noch frei sind, zum halben Preis zu buchen. Die Voranmeldung auf Warteliste ist möglich. Eine Garantie auf einen Platz kann jedoch nicht gegeben werden.

Der Unkostenbeitrag für das Kolloquium beträgt 15 Euro. Für Studierende und bei einer Anmeldung bis 21.10. gilt ein reduzierter Preis von 10 Euro.

Programm und Information: www.bild-werk-graalsymyposium.de
Anmeldung und Auskunft zu freien Kursplätzen beim Bild-Werk Frauenau: Tel. 09926 180895, E-Mail info@bild-werk-frauenau.de

 

Hier geht's zum Programm!


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Informationen zur Firma/Organisation

Staatliches Museum zur Geschichte der Glaskultur
Ort:Am Museumspark 1
D-94258 Frauenau
Telefon:+49 (0)9926 /94 10 20
E-Mail:
Website:glasmuseum-frauenau.de


Quellenangaben

ARBERLAND REGio GmbH




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