Jugend forscht 2021 – Das sind die Sieger des 36. Regionalwettbewerbs für Niederbayern

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05.03.2021
Passau
3968 Klicks
  • Rund 9.000 Anmeldungen für die bundesweit 56. Wettbewerbsrunde von „Jugend forscht“
  • Regionalentscheid Niederbayern findet erstmals digital statt
  • Über 130 Nachwuchstalente präsentieren ihre Erfindungen
  • Beeindruckende Projekte aus sieben Fachgebieten prämiert

„Jugend forscht“ goes virtual: Erstmals fand der Regionalentscheid des größten europäischen Nachwuchswettbewerbs für Naturwissenschaften via Live-Übertragung statt.„Jugend forscht“ goes virtual: Erstmals fand der Regionalentscheid des größten europäischen Nachwuchswettbewerbs für Naturwissenschaften via Live-Übertragung statt.

 

Allerhand zu bestaunen gibt es für gewöhnlich im Februar im Audimax der Uni Passau. Denn dann präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Regionalentscheids von „Jugend forscht“ ihre beeindruckenden Forschungsprojekte. Aus Gründen des Infektionsschutzes fand die Veranstaltung heuer virtuell statt. Über 130 junge Talente aus niederbayerischen Schulen und Ausbildungsbetrieben präsentierten der Jury ihre cleveren Forschungsarbeiten via Live-Übertragung. Am Ende wurden herausragende Projekte aus sieben Fachgebieten prämiert. Patenunternehmen des Wettbewerbs sind die ZF Friedrichshafen AG, die Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG und die Thyracont Vacuum Instruments GmbH.

„Jugend forscht“ ist der größte europäische Nachwuchswettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik: 2021 haben sich rund 9.000 junge Forscherinnen und Forscher aus ganz Deutschland registriert.

Auch beim Regionalentscheid für Niederbayern, der vergangene Woche stattfand, waren die Anmeldezahlen trotz der vorübergehenden Schließung der Schulen und dem Wechsel in den Distanzunterricht hoch: 130 Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher reichten 75 innovative und kreative Projekte zum diesjährigen Motto „Lass Zukunft da“ ein.

„Das spricht eine deutliche Sprache: Die Begeisterung der jungen Leute für „Jugend forscht“ und damit für Technik und Naturwissenschaften ist auch in herausfordernden Zeiten wie diesen ungebrochen“, bilanziert Roland Biebl, Leiter der Ausbildung des Patenunternehmens ZF Friedrichshafen AG in Passau.

Einer der drei Sieger in der Kategorie Physik: Maximilian Alberth vom Gymnasium Freyung hat untersucht, wie sich elektrische und magnetische Felder von PV-Anlagen abschirmen lassen.Einer der drei Sieger in der Kategorie Physik: Maximilian Alberth vom Gymnasium Freyung hat untersucht, wie sich elektrische und magnetische Felder von PV-Anlagen abschirmen lassen.

 

„Ideenreichtum, Forscherdrang und Erfindergeist unserer Jungforscher sind jedes Jahr aufs Neue beeindruckend. Auch diesmal hat es beim Passauer Regionalentscheid wieder viele bemerkenswerte Projekte gegeben“, berichtet Dr. Andreas Kämmerer, Studiendirektor am Gymnasium Waldkirchen und Leiter des Regionalwettbewerbs. „Die Arbeiten reichten von der Biotreibstoff-Herstellung aus Algen und der Stromspeicherung mittels Redox-Flow-Zelle über die Sprachsteuerung einer Prothese bis hin zur Programmierung eines 3D-Displays. Viele Projekte zielten auf das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ab und spiegeln damit in besonderer Weise das Umweltengagement der jungen Generation wider. Es war spannend zu sehen, welche Projekte die jeweiligen Fachjuroren am Ende zu überzeugen vermochten.“

Die Bewertung der online präsentierten Arbeiten erfolgte durch Jurorinnen und Juroren aus ganz Deutschland. Darunter Fachleute aus Wirtschaft und Hochschulen sowie Lehrkräfte verschiedener Schularten.

3.	Einem neuen Trend hinsichtlich Nachhaltigkeit ist vielleicht Lukas Klein vom Comenius-Gymnasium Deggendorf auf der Spur: Mit seinen Sicherheitswesten aus Stärkefolie überzeugte er in der Kategorie Chemie.
Einem neuen Trend hinsichtlich Nachhaltigkeit ist vielleicht Lukas Klein vom Comenius-Gymnasium Deggendorf auf der Spur: Mit seinen Sicherheitswesten aus Stärkefolie überzeugte er in der Kategorie Chemie.


„Natürlich war es für uns Wettbewerbsorganisatoren spannend, ob die Übertragung mit so vielen Teilnehmern aus ganz Deutschland technisch auch klappt“, berichtet Roland Biebl. „In der Spitze waren beim Abschlussevent immerhin fast 200 Teilnehmer in der Leitung. Es gab aber glücklicherweise keine größeren Probleme und wir sind überaus zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung.“

Den diesjährigen Festvortrag im Rahmen der Preisverleihung hielt Professor Dr. Alexander Lenz. Der Teilchenphysiker, der einst am Gymnasium Waldkirchen sein Abitur machte, ist an der Uni Siegen tätig und arbeitete unter anderem bereits am weltbekannten Teilchenbeschleuniger des CERN in der Nähe von Genf. Er war ebenfalls via Live-Übertragung zugeschaltet.

Ihren Regionalsieg im jeweiligen Fachgebiet der Sparten "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" konnten schließlich folgende Jungforscherinnen und Jungforscher feiern:

  • 1. Platz Arbeitswelt: Paul Esterházy „Multifunktionaler Bauhelm“ sowie Till Keller „Automatik-Speisebehälter“ (beide Maristengymnasium Fürstenzell)
  • 1. Platz Biologie: Leonie Gisnapp (Staatliche Realschule Pfarrkirchen) „Geht es auch ohne Torf? Bringt Dünger Vorteile?“
  • 1. Platz Chemie: Lukas Klein (Comenius-Gymnasium Deggendorf) „Herstellung einer Sicherheitsweste aus Stärkefolie“
  • 1. Platz Geo- und Raumwissenschaften: Tamara Jellbauer, Jonas Zieringer & Timo Bauer (Johann-Riederer-Realschule Hauzenberg) „Wie schnell rotiert die Gasscheibe um Gamma Cassiopeiae?“
  • 1. Platz Mathematik / Informatik: Michael Stangl (Gymnasium Untergriesbach) „3D-Display“
  • 1. Platz Physik: Maximilian Alberth (Gymnasium Freyung) „Photovoltaik – elektrische und magnetische Felder und deren Abschirmung“; Manuel Blieninger (Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg) „Die Startphase einer Modellrakete – Experimentelle Untersuchung und Modellierung“; Julius Krempl & Paul Greil (Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf) „BaWaRo Messreihe“ sowie Anna & Jakob Praxl (Carl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden) „Harfespielen mit Genuss“
  • 1. Platz Technik: Emily Rosenkranz (St.-Michaels-Gymnasium Metten); Tobias Haegele (Veit-Höser-Gymnasium Bogen) „Theoretische Grundlagen & Anwendungen der Audioverstärkung in Form von Leistungsverstärkern“ sowie Felix Brunnbauer (Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg) „Prothesensteuerung durch Spracherkennung“

Die Gewinner qualifizieren sich – wie alle Sieger der insgesamt 80 bundesweiten Regionalwettbewerbe – für die Teilnahme an den Landeswettbewerben, in denen dann die besten Nachwuchsforscher des jeweiligen Bundeslandes prämiert werden. Am Ende steht das Bundesfinale, das vom 27. bis 30. Mai entweder in Heilbronn oder ebenfalls online stattfinden wird.

Leonie Gisnapp siegte in der Kategorie Biologie mit dem Thema "Geht es auch ohne Torf? Bringt Dünger Vorteile?"Leonie Gisnapp siegte in der Kategorie Biologie mit dem Thema "Geht es auch ohne Torf? Bringt Dünger Vorteile?"

ZF und die Jugend

Der ZF Friedrichshafen AG liegt viel an der Förderung technisch interessierter und ideenreicher Nachwuchsforscher in der Region. „Diese Kinder und Jugendlichen sind schließlich die Spezialisten und Facharbeiter von morgen“, erklärt Gernot Hein, Pressesprecher von ZF in Passau. „Darum fördern wir schon viele Jahre den Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“. Als größter Arbeitgeber der Region und als Technologieführer in vielen verschiedenen Bereichen sind hochqualifizierte Fachkräfte und gute Ideen bei uns immer willkommen.“


- SB


ZF Friedrichshafen AGZF Friedrichshafen AGPassau

Quellenangaben

ZF Friedrichshafen AG

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