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01.01.2021
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Maskottchen der Bayerischen Landesgartenschau heißt „FreYli“

„Ja, freilich, das ist es!“ So dachten sich die Verantwortlichen, als der Name für das Maskottchen der Bayerischen Landesgartenschau 2023 geboren war. In der Tat: „FreYli“ – eine Idee der Freyunger Agentur „siimple“, gezeichnet von der Illustratorin Susanne Zuda – passt perfekt zur Gartenschau. Der bunte Gartenschratzl, von Beruf Wald- und Wiesenmeister, wurde im geheimnisvollen Erdstall Kleinwiesen geboren.

„Solche Erdställe, auch Schratzlgänge genannt, sind rund 1000 Jahre alt und ein noch ungeklärtes Phänomen in Süddeutschland und Österreich. Vermutlich dienten sie kultischen Zwecken, da sie aus Gängen mit Durchschlupfen bestehen, die in einem sakral-anmutenden Raum enden“, sagt Kreisheimatpfleger Gerhard Ruhland. Um sich die unterirdischen Bauten zu erklären, glaubten die Menschen, dass sie von kleinen, zwergenähnlichen Waldmenschen bewohnt werden, die man Schratzl nannte.

Dem FreYli war es dort unten aber immer schon zu dunkel und so zog er auf den sonnigen Geyersberg, mitten auf das Gartenschau Areal. Auch seine Hobbies haben ihn für seine wichtige Aufgabe als Maskottchen qualifiziert, denn am liebsten liegt FreYli im hohen Gras und zählt die Wolken. Nach einer lustigen Runde Verstecken spielen lässt er sich gerne eine Kürbissuppe schmecken oder er nascht einfach direkt von Bäumen und Sträuchern. Zusammen mit seinen Freunden baut er manchmal kleine Staudämme im Waldbach. Der freundliche Gartenschratzl wird eigentlich nur bei einem Thema so richtig grantig: bei achtlos weggeworfenem Müll.

An seiner Kleidung erkennt man schon, dass seine Lieblingsfarbe bunt ist – so bunt wie es die Blumen sein werden, die 2023 auf dem Geyersberg erblühen. Wahrscheinlich mag er deshalb auch Schmetterlinge so gern. Genau wie sie sich bei einem nahenden Gewitter zurückziehen, so bekommt es auch Freyli bei Blitz und Donner mit der Angst zu tun.

„Wir fanden die Figur des FreYli so passend, weil er mit seiner fröhlichen Art alle Zielgruppen gleichermaßen anspricht. Außerdem ist er verspielt und hat Freude an der Natur. So wünschen wir uns auch die Stimmung bei der Landesgartenschau“, erklärt Gartenschau-Geschäftsführerin Katrin Obermeier.

Sie habe ihn erst kürzlich bei einer Vor-Ort-Begehung am Geyersberg wieder getroffen, meint Katrin Obermeier augenzwinkernd. Und auf die Frage, ob er sich denn schon auf die vielen Menschen, Blumen und Veranstaltungen freue, da lautete seine Antwort, wie könnte es auch anders sein: „Ja, freilich!“ Er kann es kaum mehr erwarten, bis die Landesgartenschau endlich losgeht.


- SB


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