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20.07.2015
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Mit dem „Reiseunternehmen Spiel und Spaß“ in die Ferien

Die Grundschule Haus i. Wald hatte zum Sommerfest geladen. Im Reigen der Feste das Jahr über ist dieses seit vielen Jahren ein Highlight. Die übermäßig große Besucherzahl bestätigte es. Den Kindern, den Lehrkräften, dem Elternbeirat und allen die geholfen haben, darf ein großes Lob ausgesprochen werden. Es ist so bemerkenswert, was da wieder auf die Beine gestellt worden ist und es klappte wirklich Schlag auf Schlag, dass die vielen Gäste aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen sind. Der Applaus war dementsprechend und wohlverdient. Wie immer waren alle Kinder der 4 Klassen in die Aufführung eingebunden.
Der erste Teil des Sommefestes fand in der Schulturnhalle mit extra aufgebauter Bühne statt, die Bewirtung durch den Elternbeirat konnte man im Freien, oder um vor der Sonne geschützt zu sein im Zelt in Anspruch nehme.
Rektorin Christl Weiß begrüßte die Schülern mit ihren Familien und alle anderen Gäste. Ihr besonderer Gruß galt Bürgermeister Max Niedermeier, 3. Bürgermeister Andreas Eibl und den Stadträten Erwin Liebl, Markus Hoppe und Stefan Behringer. Herzlich willkommen hieß sie auch ihre Vorgängerin Roswitha Bumberger und alle ehemaligen Lehrkräfte, die der Einladung gefolgt waren, sowie Paula und Franz Greipl als Förderer der Schule. Bedankt hat sie sich noch extra bei ihrer Konrektorin an der Grundschule Grafenau, Alexandra Bauer, die ihr, nicht zuletzt wegen des Sommerfestes, den Rücken frei gehalten hat. Dabei sein durften auch schon die Schulanfänger aus dem Kindergarten.
„Sommer, Sonne, Spiel und Spaß“ stand als Motto über dem Sommerfestes. Die Schüler waren mit einem „Bus“ und sechs Reisebegleitern unterwegs. Diese begrüßten im Namen des Reiseunternehmens „Spiel und Spaß“ und führten auch durch das Programm„Wenn der Sommer kommt“ sangen im Chor alle Klassen gemeinsam. In schier überschäumender Freude schwärmten die Schüler von all den Freuden die sie in den Ferien erwarten, wie Fußball, Badespaß, Schlauchboot fahren , Jo Jo Spielen, Rad fahren und hundert andere Sachen.

Anschließend wurde von der Klasse 3./4 „Rosa mit dem roten Roller“ angekündigt die echt cool sei. Während im Hintergrund der Kinderchor feststellte: „Rosa Roller, toller Roller , Rosa rollt....“ flitzte diese mit dem Roller auf der Bühne hin und her, so als würde sie an einer Weltmeisterschaft im Rollerfahren teilnehmen. Ein Gedicht über den Sommer trug die 3. Klasse vor. „Weißt du, wie der Sommer riecht?“ fragten sie. „Nach Äpfel und Vergissmeinnicht, die in der Sonne welken.Er schmeckt nach Himbeer- - und Vanilleeis und nach Limonade... und er klingt nach einer Flötenweise, eine Vogel zwitschert leise, der Wind rauscht in den Bäumen..“ Was die Sonne und das Muffeltier nicht gemeinsam haben, hat die 1./2. Klasse in einem Singspiel gezeigt. Blumen, die Bienen und Häschen und was sich sonst noch auf einer Sommerwiese tummelt bekamen Besuch von der Sonne, die allen warme Strahlen schenkte. Plötzlich tauchte ein grantiges Muffeltier auf und beschwerte sich über den Krach auf der Wiese, der es am Schlafen gestört hat. Es klaute die Sonne, damit sie ihn, den Muffel , wärmen soll. Das Muffeltier versteckte die Sonne hinternseinem Rücken, bis es merkte, dass diese ihm seinen Allerwertesten angesengt hat. Der Grantler verzog sich jammernd und niemand störte mehr das wunderschöne Wiesenfest. Mit einem Trommelstück demonstrierte die 3./4. Klasse, dass Musiklehrer Georg Dorfner, mit Unterstützung einer Trillerpfeife ihnen den richtigen Rhythmus beibringen konnte. Auch mit dem Lied von dem kleinen Krokodil Schnappi brachten diese zwei Klassen viel Freude. Wie es den Tieren in der Affenhitze ergeht, erzählte anschließend die 3. Klasse.Während sich der Schmetterling freut, wünscht sich der Eisbär an den Nordpol. Die Schnecke zieht sich in ihr Häuschen zurück. Die Kinder aber, sie lieben das Sommerwetter heiß und innig, war zu merken. Es gibt für sie nichts schöneres als Barfuß zu laufen. Wie schnell man sich der Schuhe entledigen kann, zeigten sie auf lustige Art im Singspiel „Ba-ba-fuß.“Immer wieder kommen auch Neue an eine Schule. „Alle Jungen sind doof“ mag durchaus die Meinung von Grundschulmädchen sein. Oder doch nicht ganz? Dieser Neue schien nämlich der absolute Hammer zu sein. Heimlich belauschte eines der Mädchen das Gespräch, das er gemeinsam mit anderen Buben führte. Anfangs war an ihrem Mienenspiel nicht genau auszumachen, was sie hörte. Schließlich schwärmte sie aber von „süß“ und „ideal „ und dass sie ihn lieben würde. Als die anderen über den Gesinnungswandel der Lauscherin mehr als verwundert waren, klärte sie auf: „Die reden die ganze Zeit von Fruchtgummi.“ Dass dem Sport an der Hausinger Grundschule schon immer einen großen Stellenwert hatte, ist bekannt. Die Vorführung „Sport und Akrobatik“ hat die Gäste auch an diesem Sonntag wieder vollends überzeugt. Ob beim Tanz, beim Seilspringen oder Hula Hoop Reifen drehen, stets sah es perfekt aus. Zum Schluss gab es noch eine Formation zur Pyramide, was mit Sonderapplaus belohnt wurde. Süße Komplimente , Fragezeichen? hieß es beim letzten Sketch. Die Jungs unterhielten sich welche Komplimente wohl bei den Mädchen ankommen. Sie waren sich einig, dabei am besten an leckeres Essen zu denken. „Du bist ein süßes Früchtchen“, oder „allererste Sahne“ oder „dein Lachen bringt mich zum Schmelzen“ fanden sie durchaus angebracht. Einer hatte mit seinem Kompliment nicht so viel Glück, er machte das Mädchen mit den Worten an: „Hallo, ich wollte dir schon immer sagen, wie schmierig ich dich finde und wie fettig deine Haare sind, wenn ich dich treffe liegst du mir schwer im Magen. Du bist echt das Dickste, das ich kenne!“Seinen entsetzten Schulkameraden klärte er unschuldig auf, dass er bei diesem Kompliment an Hamburger mit Pommes gedacht hat. Mit dem gemeinsamen Lied „Like ice in the sunshine“ endete die Aufführung, die nicht nur die Eltern stolz und glücklich gemacht hat. Die Rektorin bedankte sich für all den Einsatz in den letzten Wochen noch mit Blumen stellvertretend für alle Helfer bei der Elternbeiratsvorsitzenden und Blumen gab es ebenso für die Lehrkräfte an der Schule. Jedem Schüler spendierte sie ein Eis.


- ab

Grundschule Haus i. WaldGrundschule | Haus i. Wald

Quellenangaben

Bericht + Foto: Bogner Theresa



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