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19.10.2014
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Zambelli - vom Handwerksbetrieb zum Global Player

Seit mehr als 50 Jahren steht der Name Zambelli für Metallvearbeitung auf höchstem Niveau. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Haus im Wald fertigt Dachentwässerungsartikel, Regalanlagen und Metalldachsysteme, die in die ganze Welt exportiert werden. In der Entwicklung neuer Produkt- und Fertigungslösungen sowie in der Auftragsfertigung nehmen die deutschen Werke eine Leitfunktion innerhalb der Zambelli-Gruppe ein.

 

Historie und Gegenwart

Im Jahr 1957 legten die Gebrüder Franz und Carlo Zambelli Sopalú den Grundstein des Untenehmens. Sie folgten damit der Philosophie ihrer Vorfahren mit handwerklichen Meisterleistungen, die Zukunft stets in die eigenen Hände zu nehmen. Die perfekte Verwirklichung dieser Philosophie in der täglichen Arbeit und ihre Weitergabe an nachfolgende Generationen bilden das Fundament von Zambelli. Bis heute ist die ständige Umsetzung neuer Ideen und
Verfahren zu hochwertigen Produkten und Leistungen tragendes Element der Entwicklung. Innerhalb von Jahrzehnten entwickelte sich dieser Zwei-Mann-Handwerksbetrieb zu einer international tätigen Unternehmensgruppe. Heute zählt die Zambelli-Gruppe 830 Mitarbeiter in sechs Ländern. 2011 erhielt Zambelli als Anerkennung dieser Unternehmesleistung die Auszeichnung „Bayerns Best 50“ vom Bayerischen Wirtschaftsminister verliehen. Zahlreiche internationale Patente und Gebrauchsmuster belegen, dass sich der hohe Anspruch bis zum heutigen Tag nicht geändert hat. Man sieht sich immer noch als Visionär aus Tradition, der Kompetenz, Innovationsgeist und Qualität zur obersten Maxime vereint. Und Zambelli konnte immer noch den Geist des Familienbetriebes in sich bewahren.

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 CAD-Abteilung; Foto: Zambelli

 

Jobs bei Zambelli

Schon immer war es das Ziel, möglichst vielen talentierten und engagierten jungen Menschen die Möglichkeit einer erstklassigen Ausbildung zu eröffnen. Kompetenz, Innovationsgeist und Qualität sind die tragenden Säulen des Erfolgs. Zambelli beschäftigt etwa 900 Mitarbeiter an 10
Standorten in 6 EU-Ländern. Für das Ausbildungsjahr 2015 werden folgende Berufe angeboten:

  • Eurokauffrau/-mann: Eurokaufleute bearbeiten kaufmännische Vorgänge, die im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Geschäftskontakten anfallen. Sie übersetzen z. B. fachgerecht, genau und sprachlich ansprechend deutsche und fremdsprachige Texte mit kaufmännischer Ausrichtung oder erstellen selbstständig kaufmännische Schriftstücke in der jeweiligen Fremdsprache. Außerdem fallen z.B. die Planung, Durchführung und Kontrolle des betrieblichen Außenhandelsgeschäftes (Export und Import) in ihren Aufgabenbereich. 
  • Fremdsprachen-Industriekauffrau/-mann: Beim Fremdsprachen-Industriekaufmann/-frau handelt es sich um eine Kombination aus Aus- und Weiterbildung im Rahmen des dualen Systems der Berufsausbildung. Die Ausbildung findet also sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule statt. Der Berufsschulunterricht wird während der 2,5-jährigen Ausbildungszeit in Form von Wochenblöcken angeboten. Das 4-wöchige Auslandsmodul in England besteht aus einem 2-wöchigen berufsbezogenen Sprachkurs am European College of Business and Management in London und einem 2-wöchigen Betriebspraktikum in Plymouth, Südengland. 
  • Industriekauffrau/-mann: Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche Abläufe. In der Materialwirtschaft vergleichen sie u. a. Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und -lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten sowie mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Außerdem erarbeiten sie gezielte Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Personalbedarf, wirken bei der Personalbeschaffung bzw. -auswahl mit und planen den Personaleinsatz.
  • Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung: Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung haben folgende Aufgaben: Sie entwickeln, erstellen, pflegen, ändern und passen Programme an. Sie analysieren betriebliche Prozesse und Rahmenbedingungen in der jeweiligen Anwendungsabteilung. Sie konzipieren und schlagen anforderungsgerechte Softwarelösungen vor. Methoden des Software Engineerings sowie moderner Softwareentwicklungstools werden von ihnen ausgewählt und angewendet. Sie realisieren, testen und dokumentieren Anwendungslösungen, bestehende Anwendungslösungen werden modifiziert.  Sie entwickeln anwendungsgerechte und ergonomische, d. h. benutzerfreundliche Bedienoberflächen. Sie präsentieren Anwendungslösungen, installieren und führen Anwendungsprogramme ein. Sie bereiten technische Unterlagen benutzergerecht auf. Benutzer werden fachlich beraten, geschult und betreut. Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle werden von ihnen eingesetzt, sie gewährleisten Qualitätssicherung.
  • Fachinformatiker/-in Systemintegration: Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration haben folgende Aufgaben: IT-Lösungen werden von ihnen durch Integration von Hard- und Softwarekomponenten zu komplexen (vernetzten und unvernetzten) Systemen geplant und realisiert, z. B. zu Client-Server-Systemen, Mehrbenutzersystemen, Großrechnersystemen.  Sie installieren und konfigurieren komplexe IT-Systeme, richten diese ein, nehmen sie in Betrieb und pflegen sie. Störungen unter Einsatz moderner Experten- und Diagnosesysteme grenzen sie systematisch und beheben diese. Projekte zur Konzeption, Installation, Erweiterung und Betreuung von Rechnersystemen oder -netzen verschiedenster Größe, einschließlich Geräten und Systemsoftware, im jeweiligen Einsatzgebiet (Rechenzentren, Netzwerke, Client/Server, Festnetze oder Funknetze) werden von ihnen geleitet. Sie erstellen Dokumentationen wie Systemdokumentation, Bedienerhandbuch, Onlinehilfen. Komponenten zur Gewährleistung der Sicherheit von Netzwerken werden installiert und gepflegt, z. B. Filter-oder Antivirenprogramme. Sie beobachten den Markt für IT-Technologien und -Systeme, Hard- und Softwareprodukte.  Anwenderschulungen werden von Fachinformatikern organisiert und durchgeführt.
  • Industriemechaniker/-in; Industriemechaniker/innen stellen Geräteteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen her, richten sie ein oder bauen sie um. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben. Industriemechaniker/innen haben folgende Aufgaben: Sie stimmen die Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen im Betrieb sowie mit Kunden ab. Sie werten technische Unterlagen aus und fertigen Montagezeichnungen an. Sie stellen Geräteteile, Maschinenbauteile und -gruppen her, bearbeiten sie und prüfen sie auf Maßhaltigkeit; montieren Bauteile. Sie montieren Baugruppen zu Maschinen und technischen Systemen; sie stellen Maschinenfunktionen ein und prüfen diese. Sie richten Maschinen und Systeme ein, nehmen sie in Betrieb und kontrollieren den Produktionsablauf. Maschinen und Systeme werden von ihnen instand gehalten, ggf. umgerüstet; ggf. Komponenten der Steuerungstechnik überprüft und erweitert. Sie reparieren und setzen defekte Maschinen und Systeme instand, ggf. veranlassen sie die Reparatur; Ersatzteile werden bestimmt, beschafft oder selbst angefertigt. Sie führen Qualitätskontrollen durch.
  • Fachkraft für Lagerlogistik: Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Güter an, kontrollieren sie und lagern sie sachgerecht. Sie stellen Lieferungen und Tourenpläne zusammen, verladen und versenden Güter. Außerdem wirken sie bei der Optimierung logistischer Prozesse mit. Fachkräfte für Lagerlogistik haben hauptsächlich folgende Aufgaben: Sie nehmen Güter an und kontrollieren diese. Sie lagern Güter. Sie ergreifen Maßnahmen zur Qualitätserhaltung und -verbesserung, z. B. indem sie Sichtkontrollen durchführen, Waren mit Mindesthaltbarkeitsdatum überprüfen, Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur kontrollieren. Fachkräfte für Lagerlogistik transportieren Güter im Betrieb. Tourenpläne unter wirtschaftlichen, infrastrukturellen, terminlichen und umweltspezifischen Gesichtspunkten werden von ihnen erstellt. Sie kommissionieren Güter, verpacken, verladen und versenden Güter. Sie optimieren logistische Prozesse und beschaffen Güter. Ferner ermitteln und werten sie Kennzahlen aus.
  • Spengler/-in: Von Regenabflussrohren über Fensterbänke bis hin zu Balkon-, Fassaden- und Dachverkleidungen führen Spengler/innen Metallinstallationen an Gebäuden durch. Nach den Vorgaben stellen sie die Bauteile selbst her oder bringen vorgefertigte Blechteile in die passende Form. Zum Befestigen der Bleche bearbeiten sie das Mauerwerk, indem sie z. B. Wanddurchbrüche herstellen oder Halterungen anbringen. Darüber hinaus fertigen sie auch Blechverkleidungen für isolierte Rohrleitungen und Behälter und installieren lufttechnische Anlagen, Solarkollektoren, Schneefang- oder Vogelabwehrsysteme sowie Blitzschutzableitungen.

 

Schweißroboter blau.jpgSchweißroboter; Foto: Zambelli


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