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30.10.2020
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Krypto im Trend in Niederbayern: Die wichtigsten Begriffe!

Kryptowährungen haben einen Image-Wandel durchlaufen und sich als lohnenswerte Geldanlage für den Normalverbraucher etabliert. In Niederbayern gab es leider schon mal einen unschönen Fall, bei dem Erpresser eine Geldsumme in Bitcoin forderten. Doch dem Ruf der Währung hat das nicht geschadet, denn auch hier in der Region wird fleißig investiert.

Darüber hinaus kommt die digitale Währung auch zunehmend als Zahlungsmittel in Mode. Bei uns in der Region sind die Möglichkeiten zwar noch stark begrenzt, doch auch Niederbayern hat inzwischen teilweise schon richtig das Krypto-Fieber gepackt.

Es ist auch kein Geheimnis mehr, dass der mit Kryptogeld oft fälschlicherweise gleichgesetzte Bitcoin eigentlich nur ein Vertreter unter Tausenden ist, die zusammen einen Gegenwert von um die 350 Milliarden US-Dollar ausmachen. Weitere in unseren Breitengraden bekannte Kryptowährungen sind beispielsweise Ethereum, Dash, NEO oder Ripple, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Es ist im Gespräch, ob nicht sogar Banken ihre eigene digitale Währung herausbringen, wie das mit der Libra von Facebook bereits ebenfalls geschehen ist.

Ein großer Markt der Möglichkeiten also, der für die Zukunft weitere spannende Entwicklungen verspricht und über den wir daher zumindest im Groben Bescheid wissen wollen. Auf welchen Internetseiten man aktiv handeln kann, erfahren Sie auf https://kryptoszene.de/exchanges/. Außerdem sollten Sie diese elementaren Schlagworte des Trends kennen.

Mining

Bevor Kryptowährung überhaupt in Umlauf kommt, muss sie zunächst entstehen. Dieser rein computergesteuerte Prozess nennt sich Mining. Vereinfacht kann man sagen, dass riesige Rechenmaschinen weltweit unter Unterlass daran arbeiten, komplexe Formeln zu knacken und dafür mit den durch die Lösung neu entstandenen Einheiten, beispielsweise Bitcoins, belohnt werden. So steigt die sich im Umlauf befindliche Menge jeder einzelnen Kryptowährung kontinuierlich bis zu einem zuvor festgelegten Limit an.

Wie man davon spricht, dass Gold geschürft wird, gilt dies auch für diesen technischen Ablauf, der alleinig in digitaler Form stattfindet. In der Theorie kann ein Jeder schürfen, allerdings lohnt sich das aufgrund des immensen Stromverbrauchs für Privatleute schon längst nicht mehr, weil man eine unglaubliche Rechenleistung erbringen muss, um erfolgreich Kryptogeld zu generieren.

Ledger

Unter dem Ledger versteht man das elektronische Kassenbuch, in dem sämtliche Transaktionen des Kryptohandels eingetragen werden. Dabei hat jede einzelne digitale Währung ihren eigenen Ledger, der zwar von allen beteiligten Partnern jederzeit eingesehen und nachvollzogen werden, dabei allerdings nicht mehr verändert werden kann. Dank einer Verschlüsselung bleiben die Daten für immer geschützt hinterlegt.

Blockchain

Jeder erfolgte Austausch von Kryptowährung, jeder Kauf und Verkauf wird dem Ledger mithilfe der Blockchain-Technologie hinzugefügt. Diese muss man sich wie eine lange Reihe aufeinanderfolgender Datenblöcke vorstellen, die von vielen im Netzwerk miteinander verknüpften Rechnern überprüft und verglichen sowie anschließend gebündelt und kryptografisch codiert werden.

Das Ganze passiert mit kaum vorstellbarer Schnelligkeit. Mit jedem hinzugefügten Block wird diese Datenkette immer und immer länger und kann detailliert nachverfolgt werden.

Aus diesem Grund kommt sie neben dem Kryptohandel auch in anderen Bereichen zum Einsatz und stellt ein sehr vielversprechendes Verfahren für die Zukunft dar. Vor allem, um mehr Transparenz bei Produktionsprozessen zu schaffen, was unter anderem in der Lebensmittelindustrie eine große Rolle spielt.

Trotz der faszinierenden technischen Möglichkeiten ist die Blockchain-Technologie jedoch auch umstritten. Denn für die Speicherung dieser Unmengen an Datenketten sind entsprechend große Rechenzentren erforderlich, die ihrerseits Rohstoffe verbrauchen und durch den extremen Energiebedarf eine nicht unerhebliche Umweltbelastung darstellen.

Wallet

Da Sie digitale Währungen nie in physischer Form besitzen können, werden diese auch nur online verwahrt. Dafür nutzt man eine Art elektronische Brieftasche, die man als Wallet bezeichnet und über das völlig anonym agiert wird.

Es läuft also nicht auf Ihren Namen, muss aber mit einem Bankkonto verknüpft werden, von dem es Zahlungsmittel für die Anschaffung von Kryptowährung bezieht. Die Einrichtung ist relativ einfach. Je nachdem, womit und wo genau Sie handeln wollen, empfehlen sich bestimmte Anbieter.

Krypto-Börse

Wer digitale Währung kaufen oder verkaufen möchte, kann dies auf einem Krypto-Marktplatz oder einer so genannten Krypto-Börse tun. Dazu schaffen Sie sich einen Zugang zu einer entsprechenden Plattform im Internet an oder greifen auf einen Online-Broker zurück, der Kryptowährung in Ihrem Auftrag und auf Ihre Rechnung handelt. Der aktuelle Preis jeder Währung wird von Angebot und Nachfrage bestimmt und verändert sich daher kontinuierlich.

Inzwischen gibt es auch zahlreiche mobile Apps, mit denen Sie jederzeit die Preisentwicklungen am Markt verfolgen und kurzfristige Transaktionsentscheidungen treffen und direkt online durchführen können.

Altcoin

Alle Kryptowährungen, die nach dem Vorreiter Bitcoin erstellt wurden, fasst man unter dem Begriff Altcoin zusammen, der für „alternative coin“ steht. Da der Bitcoin weiterhin eine sehr entscheidende Rolle spielt, ist beispielsweise in Finanznachrichten daher oft sehr allgemein von „Bitcoin und Altcoin“ die Rede.

Fiat-Währung

Im Gegensatz zur digitalen Währung verbirgt sich dahinter jede von einer Regierung ausgegebene reelle Währung, die als Zahlungsmittel auch physisch existiert und deren Menge zentral gesteuert wird. Dazu zählen also der Euro ebenso wie der Schweizer Franken oder das Britische Pfund.

Wenn Sie selbst aktiv werden und investieren wollen, sollten Sie sich ausführlich mit den Optionen befassen, die Ihnen der Handel mit Kryptowährung tatsächlich bietet. Es lohnt sich weiterhin, verschiedene Plattformen und Anbieter gut miteinander zu vergleichen, damit ihre Finanzgeschäfte fair und sicher ablaufen.


- sb |





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