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20.09.2019
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300 Naturfreunde wandern auf den Falkenstein

Viele Wege führen nach Rom – und viele Wege führen auch auf den Falkenstein. Dies wissen spätestens seit Sonntag an die 300 Naturfreunde, die anlässlich des Falkensteinfestes des Nationalparks Bayerischer Wald an der Sternwanderung teilgenommen haben. Insgesamt kamen 600 Besucher auf den Gipfel, in erster Linie um das neu gebaute Schutzhaus des Wald-Vereins zu bestaunen.

Von Zwieslerwaldhaus, Scheuereck, Frauenau und sogar vom tschechischen Železná Ruda aus machten sich Gruppen zu Fuß oder mit dem Rad und mit der Begleitung von Bürgermeistern, Abgeordneten und Mitarbeitern des Nationalparks auf den Weg hinauf zum Falkenstein. Für ihre Mühen wurden die Wanderer dann auf dem Gipfel entschädigt. Nicht nur das traumhafte Wetter lud zum Verweilen ein, sondern auch die kulinarischen Köstlichkeiten, die geboten waren. Informationen über die Wanderfalken und das LIFE + Projekt gab es bei Ständen des Nationalparks, auch der Verein Pro Nationalpark Zwieseler Winkel stellte sich vor.

Im Mittelpunkt der Grußworte stand dann natürlich das Schutzhaus. Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, erklärte, dass hier etwas entstanden sei, auf das die Region stolz sein könne. „Das Haus passt zum Wald und in die Natur. Der Wald-Verein hat hier Großartiges geleistet“, lobte der Nationalparkchef. „Ich bin immer wieder gefragt worden, warum der Bau so reibungslos abgelaufen ist.“ Der Grund sei das gute Miteinander mit dem Wald-Verein, so Leibl, der sich bei Vorsitzendem Georg Pletl bedankte.

Vertreter des Nationalparks und des Wald-Vereins freuten sich zusammen mit den Ehrengästen über das gelungene Fest und die vielen Teilnehmer bei der Sternwanderung.Vertreter des Nationalparks und des Wald-Vereins freuten sich zusammen mit den Ehrengästen über das gelungene Fest und die vielen Teilnehmer bei der Sternwanderung.


Helmut Brunner, Präsident des Bayerischen Wald-Vereins e.V., gab diesen Dank an den Nationalpark zurück. „Als Nachbar hat uns die Verwaltung in allen Dingen unterstützt.“ Allein die Zufahrt mit den schweren Baumaschinen sei eine Herausforderung gewesen. „Aber letztendlich sind wir allen Erwartungen gerecht geworden, sei es beim Zeitplan, bei den Kosten und beim Zweck des Hauses“, so Brunner.

Gerti Menigat, Bürgermeisterin von Lindberg, erklärte, dass das neue Schutzhaus ein Schmuckstück sei. „Ich möchte mich beim Wald-Verein, vor allem auch beim Förderkreis, bedanken, dass sie dieses Projekt in Angriffe genommen haben.“ Dem schlossen sich auch Petr Najman, stellvertretender Bürgermeister von Železná Ruda, und Pavel Hubený, Direktor der Nationalparkverwaltung Šumava, an. Der Falkenstein sei auch für die Bürger auf tschechischer Seite ein beliebtes Ausflugsziel, so Hubený. „Ich ziehe meinen Hut vor dem Wald-Verein und vor allen, die bei diesem Projekt geholfen haben.“


- sb |


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldBehörden | Grafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald



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