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30.04.2020
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Wanderfalken brüten im Höllbachgespreng

Der Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig auf den Großen Falkenstein bleibt weiterhin gesperrt. Denn erfreulicherweise brütet dort auch dieses Jahr ein Wanderfalkenpaar. Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald und des Landesbundes für Vogelschutz konnten dies nun bestätigen.

Deshalb wird die Sperrung voraussichtlich bis Ende Juni verlängert. „Nur so haben die Falken eine Chance auf eine erfolgreiche Brut“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Natur-, Arten- und Biotopschutz zuständig ist. Störungen durch Menschen sorgen schließlich dafür, dass die Elterntiere die Aufzucht der Jungtiere vernachlässigen, was meist zum Tod des Nachwuchses führt. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher.“
Wegen der brütenden Wanderfalken wird die Sperrung des Wanderwegs durchs Höllbachgespreng verlängert.Wegen der brütenden Wanderfalken wird die Sperrung des Wanderwegs durchs Höllbachgespreng verlängert.


Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.


- sb


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldGrafenau

Quellenangaben

Nationalpark Bayerischer Wald



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