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13.05.2019
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Den Durchblick bewahren, um die bestmögliche Förderung für die Unternehmen der Region zu erreichen

Seit Februar 2019 hat die Wirtschaftsförderung in Niederbayern ein neues Gesicht. Manuela Königbauer leitet nämlich seit rund drei Monaten das Sachgebiet Wirtschaftsförderung und Beschäftigung an der Regierung von Niederbayern und ist damit die Nachfolgerin von Wolfgang Maier, der sich nach 20 Jahren als Sachgebietsleiter in den Ruhestand verabschiedet hat.

Diese Woche besuchte die neue Sachgebietsleiterin nun den Landkreis Straubing-Bogen. Nach einem Gespräch und Austausch mit Landrat Josef Laumer standen im Laufe des Tages in Begleitung des Wirtschaftsreferenten des Landkreises, Martin Köck, und des Sachgebietsleiters Wirtschaft/Touristik/Kreisentwicklung am Landratsamt, Klaus Achatz, noch mehrere Termine bei Firmen und Orten im Landkreis auf dem Programm. „Darauf habe ich mich sehr gefreut. Denn Betriebe vor Ort zu sehen ist einfach etwas anderes als ein Kontakt per Telefon oder Mail oder die blanken statistischen Daten auf Papier“, so Manuela Königbauer, die bereits seit elf Jahren bei der Regierung von Niederbayern im Sachgebiet Wirtschaftsförderung tätig ist und vorher sechs Jahre im Landratsamt Rottal-Inn gearbeitet hat. Begleitet wurde Manuela Königbauer bei ihrem Besuch von Rupert Tremmel, der im Sachgebiet Wirtschaftsförderung bei der Regierung von Niederbayern den Landkreis Straubing-Bogen betreut. „Der direkte Kontakt zwischen allen Beteiligten ist sehr wichtig“, betonte dieser. Nur so könne die optimale Förderung für den einzelnen Betrieb erreicht werden. 2018 wurde in Niederbayern zum Beispiel alleine für die regionale gewerbliche Wirtschaftsförderung ein Zuschussvolumen in Höhe von rund 45 Millionen Euro bewilligt.

„Wir wollen unsere Region gut in die Zukunft bringen“, machte Landrat Josef Laumer klar. Dafür sei es wichtig, eine funktionierende und gelebte Wirtschaftsförderung zu haben. „Denn es gibt immer mehr Fördertöpfe, die aber immer kürzer aufgelegt und dann durch neue Förderungen abgelöst werden. Da braucht es Leute, die den Durchblick bewahren und die Firmen an die Hand nehmen.“ Dass dies im Landkreis Straubing-Bogen der Fall ist, zeigt die Gesamtsumme von 4,362 Millionen Euro, die im Jahr 2018 an Fördermitteln in den Landkreis geflossen ist. „Hier zeigt sich unser guter Kontakt zur Regierung von Niederbayern“, verdeutlicht Martin Köck.

Landrat Josef Laumer (3. von rechts) begrüßt die neue Sachgebietsleiterin Wirtschaftsförderung und Beschäftigung der Regierung von Niederbayern, Manuela Königbauer (3. von links). Mit dabei der Wirtschaftsreferent des Landkreises, Martin Köck, Rupert Tremmel (Regierung von Niederbayern), Oberregierungsrätin Petra Harant und der Sachgebietsleiter Wirtschaft/Touristik/Kreisentwicklung des Landkreises, Klaus Achatz (von links).Landrat Josef Laumer (3. von rechts) begrüßt die neue Sachgebietsleiterin Wirtschaftsförderung und Beschäftigung der Regierung von Niederbayern, Manuela Königbauer (3. von links). Mit dabei der Wirtschaftsreferent des Landkreises, Martin Köck, Rupert Tremmel (Regierung von Niederbayern), Oberregierungsrätin Petra Harant und der Sachgebietsleiter Wirtschaft/Touristik/Kreisentwicklung des Landkreises, Klaus Achatz (von links).


Neue und eigene Ideen brachte Landrat Laumer in der Gesprächs- und Diskussionsrunde vor. Denn bisher gilt für die Förderrichtlinien der überregionale Ansatz. „Es ist eine politische Sache, dies auch auf kleinere regionale Betriebe, wie örtliche Handwerker, Metzger oder Bäcker auszuweiten. Gerade die bräuchten oftmals die Hilfe dringend. Im Verbund mit unseren Abgeordneten werde ich diese Diskussion gerne anstoßen“, so der Landrat.

Bei der Rundfahrt durch den Landkreis besuchten Manuela Königbauer und Rupert Tremmel auch das IT- und Bildungszentrum in Oberschneiding, wo Netzwerkmanager Mario Fischer das Digitale Gründerzentrum und die Fördermittelberatung vorstellte. Vom Haus, dem Konzept und der Umsetzung zeigten sich die beiden Gäste beeindruckt. Gerade der Ansatz, dass die Gründer keine Miete, sondern nur die Nebenkosten bezahlen müssen, sorgte für positive Reaktionen. „Und es funktioniert, das Haus ist voll“, so Oberschneidings Bürgermeister Ewald Seifert.

Am Ende des Tages fiel das Fazit von Manuela Königbauer entsprechend klar aus: „Es gibt viele sehr gute Firmen im Landkreis Straubing-Bogen.“ Und damit das auch weiterhin so bleibt, arbeiten die Wirtschaftsförderung der Regierung von Niederbayern und des Landkreises Straubing-Bogen auch in Zukunft eng zusammen, um das Beste für die Region zu erreichen.


- sb

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Landratsamt Straubing-BogenLandratsamt | Straubing

Quellenangaben

Landratsamt Straubing-Bogen



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