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05.03.2019
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Christoph Weishäupl bleibt Vorsitzender der Jungen Union Freyung

Auf eine durchwegs positive Entwicklung des Ortsverbandes sowie eine Vielzahl an politischen Aktivitäten und Veranstaltungen konnte der Vorsitzende Christoph Weishäupl im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Freyung im Hotel-Gasthof Zur Post zurückblicken. Neben der Vorstandschaft sowie zahlreichen weiteren Mitgliedern begrüßte er auch einige politische Mandatsträger sowie Vertreter der übergeordneten CSU- und JU-Verbände zur Versammlung. In ihren Grußworten gingen diese insbesondere auf die kommunale Leistungsbilanz der vergangenen Jahre und auf die bevorstehende Europawahl ein. Auch eine Vorschau auf die zentralen Aufgaben der kommenden Monate sowie die Kommunalwahl 2020 waren Thema.

In seinem Rückblick ging Christoph Weishäupl zunächst auf die Aktionen des Ortsverbandes im Rahmen der Quartalstreffen ein, welche in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit der JWU Freyung durchgeführt werden. Dabei traf man sich im Jahresverlauf 2018 zum Eisstockschießen, zu einer Wanderung auf den Baumwipfelpfad, zu einer geselligen Grillfeier sowie zu einem Kegelabend. Inhaltlich befassten sich die Teilnehmer hierbei mit den Themenkomplexen innerstädtische Entwicklung, welcher zudem im Rahmen einer Ideenwanderung zur konkreteren Ausarbeitung von Ideen vertieft wurde, Tourismus und Regionalmarketing, Landtags- und Bezirkstagswahl 2018 sowie städtische Verkehrsinfrastruktur und Landesgartenschau. Zudem gab es jeweils kurze Berichte über die aktuellen Themen im Stadtrat und offene Diskussionsrunden mit den kommunalpolitischen Mandatsträgern. Neben den Quartalstreffen des Ortsverbandes fand auch ein Kreisverbandstreffen mit dem thematischen Schwerpunkt der Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe in Freyung statt. Dabei besichtigte man das Nahwärme-Heizwerk in der Zuppinger Straße sowie die Lang Bräu Freyung eG.

Die Junge Union nahm im zurückliegenden Jahr an zahlreichen Empfängen, Monatstreffen, Betriebsbesichtigungen und Dorfversammlungen der CSU Freyung teil und war bei vielen gesellschaftlichen Veranstaltungen wie etwa Faschingsbällen, Starkbierfesten sowie Dorf- und Volksfesten im und um das Stadtgebiet präsent. Ferner beteiligte man sich mit einem eigens gestalteten Wagen am Faschingsumzug, mit einer Mannschaft an der Stadtmeisterschaft im Kegeln und mit einem Verkaufsstand am Weihnachtsmarkt. Auch an städtischen Veranstaltungen, wie einem Informationsabend zur Handhabung der EU-Datenschutzgrundverordnung im Vereinswesen, einem Vortrag zum Thema der geistigen Regionalentwicklung oder den öffentlichen Besichtigungen der Baustelle der Volksmusikakademie wurde teilgenommen. Zu Beginn des Schuljahres brachte die JU Plakate im Bereich der örtlichen Schulen und Schulwege in Freyung, Hinterschmiding und Mauth an, welche die Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Wachsamkeit im Straßenverkehr anhalten sollten.

Neben dem Engagement im Landtags- und Bezirkstagswahlkampf stellten insbesondere drei überregionale Veranstaltungen weitere zentrale Höhepunkte des vergangenen Jahres dar. So nahm der Ortsverband mit größeren Abordnungen an einer politischen Bildungsreise des JU-Bezirksverbandes nach Krakau und Auschwitz, einer Informationsfahrt in den Deutschen Bundestag und das weitere politische Berlin (PNP berichtete jeweils) sowie einer Basiskonferenz der JU Bayern in München teil. Im Zuge einer Klausurtagung der JU Niederbayern konnte man weiter an einer Schulung zum Thema Wahlkampfführung, Öffentlichkeitsarbeit und Social-Media teilnehmen. Angesichts einer starken Präsenz der Mitglieder sowie einer Vielzahl an inhaltlichen wie gesellschaftlichen Aktivitäten zog der Vorsitzende Weishäupl ein positives Resümee der zurückliegenden Wahlperiode, in welcher zudem die personelle Basis auf nun 41 Mitglieder und ein Fördermitglied ausgeweitet werden konnte.

Ihre Anerkennung gegenüber der Arbeit des JU-Ortsverbandes brachten der CSU-Ortsvorsitzende Otto Christoph und JWU-Fraktionssprecher Christoph Endl zum Ausdruck. Beide lobten darüber hinaus die konstruktive Zusammenarbeit beider Fraktionen im Stadtrat sowie das gute Miteinander der Freyunger Ortsverbände. Dem pflichtete auch Stadträtin Johanna Kössl bei, welche im Rahmen ihres Grußwortes den Freyunger Verband der Frauen Union kurz vorstellte und den gemeinsamen Willen zu einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Jungen Union bekräftigte. Die Aktivität der Verbände sei zentral für deren Attraktivität und Außenwahrnehmung. Eben diese ist in der Ansprache potenzieller Neumitglieder sowie in der Kommunikation politischer Anliegen besonders bedeutsam und somit ein wichtiger Schlüssel zur Gewinnung von geeigneten Kandidaten für die Kommunalwahl 2020. Hierbei liegt es im gemeinsamen Interesse insbesondere junge Bewerberinnen und Bewerber zu fördern und in die kommunalpolitischen Strukturen zu integrieren.

Als Aushängeschild der Jungen Union in der Region bezeichnete der JU-Kreisvorsitzende Daniel Traxinger den Freyung Ortsverband, welcher in Person von Christoph Weishäupl, Sebastian Weber, Ludwig König, Christoph Endl und Jonas Kellner auch auf Kreis- und Bezirksebene Verantwortung trage und dessen Mitgliederbasis als Aktivposten des Kreisverbandes fungiere. Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich hob hierbei insbesondere den Stellenwert der kommunalpolitischen Betätigung hervor und fand lobende Worte für das Einbringen der Jungen Union in die Debatten vor Ort. So habe der Ortsverband sich beispielsweise mit einem Vorschlagskatalog an der Ideenfindung zur Landesgartenschau beteiligt und etliche kleinere und größere Maßnahmen zur positiven Entwicklung der Stadt angeregt. Die Mandatsträger um den JWU-Fraktionsvorsitzenden Christoph Endl seien zudem eine verlässliche Kraft im Stadtratsgremium, welche an einer gemeinsamen Findung von bestmöglichen Lösungen interessiert sind und einen guten Blick für die kleinen Dinge, welche das direkte Umfeld lebens- und liebenswert machen, besitzen.

Ferner schnitt Dr. Olaf Heinrich einige aktuelle Maßnahmen und Projekte an, welche in den letzten Monaten zum Abschluss kamen oder sich in der Umsetzung befinden. Hierbei kamen insbesondere die Ertüchtigung der Infrastruktur, der nächstfolgende Bauabschnitt der Westspange, der Baufortschritt der Volksmusikakademie und die Themenstellungen der innerstädtischen Verdichtung sowie des sozialen Wohnungsbaus zur Sprache. Bürgermeister Dr. Heinrich wies darauf hin, dass es der Stadt trotz hoher Investitionssummen weiter gelingt, bestehende Schulden zu tilgen und die städtischen Finanzen nachhaltig zu konsolidieren. In diesem Kontext sei auch eine Verringerung der gewährten Schlüsselzuweisungen des Freistaates gegenüber der Stadt ein positives Zeichen, welches der guten Entwicklung Freyungs Rechnung trage. Auch in Hinblick auf die kommenden Wahlen fügte er an, dass Nachhaltigkeit das zentrale Gebot einer positiven Stadt- und Regionalentwicklung sei und politische Verantwortungsträger stets die Tragweite von Entscheidungen im Blick haben müssten.

Mit dem Jugendbeauftragten der Gemeinde Aholming (Landkreis Deggendorf), Stefan Zitzelsberger, konnte die Freyunger JU zudem einen jungen und bereits kommunalpolitisch erfahrenen CSU-Kandidaten für die Europawahl in ihrer Runde willkommen heißen. Zitzelsberger hob die Vorteile und Chancen des vereinten Europas hervor und plädierte für ein klar pro-europäisches Votum am 26. Mai. Beispielhaft legte er an den Themenfeldern Außen- und Handelspolitik, Wissenschaft und Forschung sowie Klimapolitik dar, dass sich zentrale Herausforderungen unserer Zeit nicht mehr in nationalen Kontexten lösen ließen und Kooperation der Schlüssel zum Wohle aller Beteiligten sei. Gerade für junge Menschen biete das grenzenlose Europa zudem ein hohes Maß an Chancen und Potenzialen. Im Wahlkampf müsse man daher anhand konkreter Aussagen aufzeigen, welche Vorteile die Europäische Union für den einzelnen Bürger hat. Der positiven Weiterentwicklung des Zukunftsprojektes Europa sei gerade die junge Generation in besonderem Maße verpflichtet.

Im Rahmen der turnusgemäßen Neuwahl der Ortsvorstandschaft wurde Christoph Weishäupl einstimmig im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Neben Stadtrat Christoph Endl steht ihm künftig auch Ludwig König als stellvertretender Ortsvorsitzender zur Seite. Schatzmeister Sebastian Weber und Schriftführer Jonas Kellner wurden ebenfalls ohne Gegenstimmen in ihren Funktionen bestätigt. Benedikt Attenbrunner, Sabrina Brunner, Simon Büttner, Martin Höppler, Moritz Krenn und David Rieger komplettieren als Beisitzer die Ortsvorstandschaft für die Wahlperiode bis 2021. Als Kassenprüfer fungieren Rainer Jungwirth und Korbinian Jungwirth. Letzterer folgt in dieser Funktion auf Robert Reischl. Da die Kreisversammlung der Jungen Union Freyung-Grafenau fortan als Mitgliederversammlung zusammentritt, wurden von Seiten des Ortsverbandes keine Delegierten bestimmt.

(von links nach rechts):
Bürgermeister und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, stellvertretender JU-Ortsvorsitzender Ludwig König, CSU-Ortsvorsitzender Stadtrat Otto Christoph, FU-Ortsvorsitzende Stadträtin Johanna Kössl, JWU-Ortsvorsitzender Stadtrat Christoph Endl, Franziska Michl, Korbinian Jungwirth, CSU-Europakandidat Stefan Zitzelsberger, Georg Blumstingl, JU-Ortsvorsitzender Christoph Weishäupl, Benedikt Attenbrunner, Sabrina Brunner,
Martin Höppler, Simon Büttner, Robert Reischl, Jonas Kellner, Moritz Krenn, JU-Kreisvorsitzender
Daniel Traxinger und stellvertretender JU-Kreisvorsitzender Sebastian Weber.

 


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Quellenangaben

Christoph M. Weishäupl, Junge Union Freyung



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