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08.02.2019
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Hälfte des Tier-Freigeländes wieder geöffnet

Die Mitarbeiter des Nationalpark-Servicezentrums Lusen waren in den vergangenen
Wochen im Dauereinsatz, um die rund zehn Kilometer langen Wege im Tier-Freigelände bei
Neuschönau wieder begehbar zu machen. Nahezu überall im beliebten Areal gab es akute
Gefahrenquellen durch Schneebruch. „Nun können wir die erste Hälfte des Wegenetzes freigeben“,
so Stefan Vießmann, Leiter des Servicezentrums. Somit sind die östlich gelegenen Gehege, etwa von
Luchs, Wolf und Elch, ab Samstag wieder geöffnet. Führungen finden dort täglich statt.
„Die Waldführer freuen sich, unseren Gästen die entstehende Waldwildnis und die Tierwelt
spannend näher zu bringen“, sagt Umweltbildungsreferent Lukas Laux. „Deswegen finden dort nach
der notwendigen Zwangspause vorerst auch jeden Tag Führungen statt.“ Los geht’s jeweils um 11
Uhr am Parkplatz P1 des Nationalparkzentrums Lusen (Böhmstraße 35, 94556 Neuschönau). Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der westliche Bereich des Tier-Freigeländes, wo unter anderem Bären, Hirsche und Käuze
untergebracht sind, bleibt noch bis auf Weiteres gesperrt. „Wir arbeiten dort weiter mit Hochdruck,
haben etwa auch eine speziell ausgestattete Hubbühne im Einsatz“, betont Vießmann. „Wann wir
diesen Teil wieder freigeben können, müssen wir aber tagesaktuell, auch mit Blick auf die
Wetterlage, entscheiden.“


Im westlichen Bereich des Tier-Freigeländes wird weiter an der Beseitigung von
Gefahrenquellen gearbeitet. Dafür ist eine speziell ausgestattete Hubbühne im Einsatz. (Foto: Hans
Kiener/Nationalpark Bayerischer Wald

- dt

Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldBehörden | Grafenau

Quellenangaben

Gregor Wolf, Nationalpark



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