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15.08.2018
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Kaffeegenuss für Schutzgebiet in El Salvador

Zwiesel. Seit Ende vergangenen Jahres unterhält der Nationalpark Bayerischer Wald eine Partnerschaft mit dem Nationalpark Montecristo in El Salvador, der Teil des trinationalen Biosphärenreservats Trifinio Fraternidad ist. Nun bekommt diese Verbindung eine kulinarische Komponente. Handgepflückter Kaffee aus dem Großschutzgebiet wird ab sofort über eine Zwieseler Kaffeerösterei vertrieben.

Die Bohnen des fair gehandelten Kaffees aus El Salvador werden in der Region des Nationalparks Montecristo per Hand gepflückt.Die Bohnen des fair gehandelten Kaffees aus El Salvador werden in der Region des Nationalparks Montecristo per Hand gepflückt.


„Damit können die Menschen in der Region unsere Partner in Mittelamerika finanziell unterstützen“, sagt Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. Ein Euro jeden verkauften Päckchens fließt direkt in einen Spendentopf, der dem Nationalpark Montecristo zu 100 Prozent zugutekommt. Möglich gemacht hat dies Jens Kirmse von der gleichnamigen Kaffeerösterei.

Freuen sich den Nationalpark Montecristo unterstützten zu können: Unternehmer Jens Kirmse (links) und Nationalparkleiter Franz Leibl.Freuen sich den Nationalpark Montecristo unterstützten zu können: Unternehmer Jens Kirmse (links) und Nationalparkleiter Franz Leibl.


„Zunächst einmal haben wir die Bohnen einem strengen Qualitätstest – etwa in Hinblick auf Geschmack und Optik – unterzogen“, erklärt Kirmse. Nachdem dieser mit Bravour bestanden war, wurde die Bestellung des biologisch hergestellten und fair gehandelten Kaffees direkt bei den Erzeugern in Auftrag gegeben. Gut einen Monat war die Fracht danach auf hoher See unterwegs, ehe sie nun unter dem Label „Nationalparkgenuss aus El Salvador“ im Bayerwald erhältlich ist.


- sb

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Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldBehörden | Grafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald



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