zurück zur Übersicht
05.08.2018
372 Klicks
teilen

Höllbachgespreng im Rennen um Naturwunder-Titel

Scheuereck. Zum neunten Mal führen die Heinz-Sielmann-Stiftung und EUROPARC Deutschland, die Dachorganisation der Nationalen Naturlandschaften, aktuell die Wahl zum Naturwunder des Jahres durch. Bei der Online-Abstimmung, die sich heuer den letzten Refugien bedrohter Insekten widmet, ist auch ein Foto aus dem Nationalpark Bayerischer Wald mit im Rennen. Das Bild zeigt das Urwaldgebiet im Höllbachgespreng unterhalb des Großen Falkensteins.

Das Urwaldgebiet am Höllbachgespreng ist Heimat für viele bedrohte Arten.Das Urwaldgebiet am Höllbachgespreng ist Heimat für viele bedrohte Arten.


Der dort wachsende natürliche Bergmischwald, gelegen an steil aufragenden Felsformationen, ist nicht nur Heimat für mächtige Baumgiganten, sondern auch für ein Heer aus winzigen Keimlingen und mit Moos überzogenem Totholz. Genau deswegen zählt das Gebiet zu den Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland – gerade bei Insekten. Der unberührte Wald ist Rückzugsort für viele Urwaldrelikte, wie den Rindenschröter. Den Käfer, der ausschließlich in totem Holz lebt, findet man nur in Naturwaldbeständen, nicht jedoch in Wirtschaftsforsten.

Für das Foto aus dem Höllbachgespreng kann man unter www.sielmann-stiftung.de/naturwunder abstimmen. Das Voting läuft bis zum 2. September.


- sb

[PR]

Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldBehörden | Grafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?

Ähnliche Berichte

Drei junge Falken fliegen im Höllbachgespreng ausLindberg Schon Anfang Mai war die Freude in der Nationalparkverwaltung groß, als feststand, dass ein Wanderfalkenpaar im Höllbachgespreng brütet. Nun gibt es eine weitere gute Nachricht zu vermelden.Mehr Anzeigen 26.06.2018Jungstörche haben jetzt einen FingerabdruckGrafenau Langsam wird der Storchnachwuchs auf dem Dach der Grafenauer Nationalparkverwaltung flügge. Doch bevor das passiert, haben die drei Vögel am Donnerstagabend noch ihren Fingerabdruck bekommen.Mehr Anzeigen 26.06.201850 Junior Ranger erhalten ihre ZertifikateNeuschönau Die Junior Ranger sind ein Exportschlager – darin waren sich alle Anwesenden bei der Abschlussfeier des Pfingstferienprogramms im Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau einig. Doch bevor die 50 frisch gebackenen Junior Ranger die Zertifikate entgegennehmen konnten, ging Reinhold Gaisbauer auf die Bedeutung der Umweltbildung im NP Bayerischer Wald ein.Mehr Anzeigen 25.06.2018Austausch über Öffentlichkeitsarbeit in den SchutzgebietenNeuschönau Zu einem internen Workshop haben sich Kommunikations- und Bildungsexperten vieler Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate aus ganz Deutschland in Neuschönau getroffen.Mehr Anzeigen 13.06.2018Wanderfalken brüten im HöllbachgesprengGrafenau Den Beobachtungen zufolge hat sich im Höllbachgespreng ein Wanderfalkenpaar zur Brut niedergelassen. Der Horst liegt jedoch in diesem Jahr in unmittelbarer Nähe des Wanderweges.Mehr Anzeigen 12.05.2018Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vorGrafenau Damit sich die im Höllbachgespreng lebenden Wanderfalken ungefährdet auf ihren Nachwuchs vorbereiten können, haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen, den dort vorbeiführenden Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 15. Februar zu sperren.Mehr Anzeigen 09.02.2017