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19.06.2018
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Miniatur-Glasarche steht am Nürnberger Bahnhof

Nürnberg/Grafenau. Sie soll Werbung für den Bayerischen Wald als Natur-, Kultur- und Urlaubsregion machen und über die Glastradition informieren. Die Rede ist von der Vitrine, die in der DB Lounge am Bahnhof in Nürnberg aufgestellt wurde. Zu sehen sind darin drei Miniatur-Exponate, die als Originale in den gläsernen Gärten des Glasmuseums Frauenau stehen, unter anderem die Glasarche.
„Das Thema Glas ist für die Region Bayerischer Wald sehr bedeutend, bis heute gibt es in Frauenau eine kunstvolle Glasproduktion“, sagte Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, bei der Einweihung der Vitrine in Nürnberg. Die Exponate stünden stellvertretend für die beiden großen Themen Holz und Glas, die die Geschichte des Bayerischen Waldes prägten. „Und die Glasarche stellt die Verbindung von Glas und Nationalpark her.“
Herbert Schreiner, Bürgermeister der Gemeinde Frauenau, erklärte, dass die Gläsernen Gärten rund um das Glasmuseum in Frauenau monumentale Glaskunst im Freien bieten. „Wir sind sehr stolz darauf, dass Miniaturen dieser Glasskulpturen in der DB Lounge präsentiert werden.“

Bei der Einweihung der Vitrine in Nürnberg: Teresa Schreib (v.l.) und Raphaela Holzer vom Nationalpark Bayerischer Wald, Bürgermeister Herbert Schreiner, Nationalpark-Leiter Dr. Franz Leibl, Katharina Frieg vom Landratsamt Freyung-Grafenau, Andreas Schneider, Leiter der DB-Lounge, und Dr. Kathrin Bürglein, Projektleiterin von Fahrtziel NaturKatharina Frieg vom Landratsamt Freyung-Grafenau, Andreas Schneider, Leiter der DB-Lounge, und Dr. Kathrin Bürglein, Projektleiterin von Fahrtziel Natur

Andreas Schneider, Leiter der DB Lounge in Nürnberg, freute sich sehr, dass die Lounge mit Elementen aus dem Fahrziel-Natur-Gebiet Nationalpark und Naturpark Bayerischer Wald gestaltet werden konnte. „Wir haben zirka 800 Gäste täglich, das Interesse an den Ausstellungsstücken ist sehr groß.“ Wie Dr. Kathrin Bürglein, Projektleiterin von Fahrtziel Natur, erklärte, wolle man in der Lounge in erster Linie Bahnreisende, die aus städtischen Zentren kommen, darauf aufmerksam machen, wie schnell und bequem Schutzgebiete, wie zum Beispiel der Nationalpark Bayerischer Wald, mit dem ÖPNV erreichbar sind. Für Renate Cerny, stellvertretende Landrätin aus Freyung-Grafenau, sei das GUTi-Ticket das I-Tüpfelchen der Urlaubsregion Bayerischer Wald, das der Gast inzwischen sehr zu schätzen weiß.
Konzipiert wurde die Glasvitrine von der Nationalpark-Mitarbeiterin Raphaela Holzer, die praktische Umsetzung haben Gabi Zechmann und Karl Friedrich vom Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau übernommen.


- sb


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldGrafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald



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