16 Schülerinnen und Schüler aus Ungarn sind derzeit im Rahmen eines kulturellen Schüleraustauschs mit dem Gymnasium Leopoldinum in Passau zu Gast. Für eine Woche erleben sie die Dreiflüssestadt und wohnen während ihres Aufenthalts bei Gastfamilien.
Bürgermeister Andreas Rother begrüßte die Gruppe gemeinsam mit ihren Lehrkräften im Großen Rathaussaal persönlich. Dabei betonte er die Bedeutung solcher Austauschprogramme, die jungen Menschen ermöglichen, neue Länder kennenzulernen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Der Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Leopoldinum und dem Frater György Katolikus Gimnazium in Miskolc besteht bereits seit 1996. Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler im März eine Woche in Ungarn verbracht hatten, folgte nun der Gegenbesuch.

Für ein Gruppenfoto mit Bürgermeister Andreas Rother (hinten links) versammelten sich die ungarischen Schülerinnen und Schüler sowie die betreuenden Lehrkräfte Frau Deres und Herr Schubert (beide hinten Mitte) auf der Treppe zum Großen Rathaussaal.
Für die Gäste wurde ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Dazu gehören unter anderem eine biologische Exkursion an die Ilz, der Besuch einer Brauerei sowie ein Ausflug nach Linz.
Passau verbindet eine enge Beziehung zu Ungarn, die sowohl auf langjährigen schulischen Kontakten als auch auf historischen und kulturellen Verbindungen beruht. So befindet sich das Grab der Seligen Gisela, der ersten Königin Ungarns, in der Maria-Parz-Kapelle der Klosterkirche Niedernburg. Zudem besteht seit dem Jahr 2000 eine Städtepartnerschaft mit Veszprem.

Stadt Passau