Im Nationalparkzentrum Falkenstein sind neue Gehege für Feuersalamander und Gelbbauchunken eröffnet worden. Die Anlagen sollen vor allem der Umweltbildung dienen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten.
Im Rahmen der offiziellen Eröffnung wurden die ersten Tiere eingesetzt. Ziel ist es, den Nachwuchs künftig teilweise auszuwildern, um die Bestände in der Region zu stärken. Besonders bei den Gelbbauchunken ist geplant, dass sich die Tiere langfristig auch in der Umgebung ansiedeln können.

Der Nachwuchs der Feuersalamander soll zum Teil ausgewildert werden.
Insgesamt wurden rund 300000 Euro in die neuen Gehege und die Aufwertung des Tier Freigeländes investiert. Neben den Anlagen für Amphibien wurde das Angebot für Besucher deutlich erweitert. Entlang des Rundwegs gibt es nun zusätzliche Spiel und Erlebnisstationen, die vor allem Kindern die Natur näherbringen.

Die typische Färbung der Gelbbauchunken kann dank Glasscheiben auf Wasserniveau beobachtet werden.
Auch der touristische Mehrwert ist ein wichtiger Aspekt der Investition. Die neuen Gehege ergänzen das bestehende Angebot des Nationalparks, zu dem unter anderem Auerochsen, Wildpferde, Luchse und Wölfe gehören.
Das Nationalparkzentrum Falkenstein entwickelt sich damit weiter zu einem attraktiven Ziel für Naturinteressierte. Besucher können die Tiere aus nächster Nähe beobachten und gleichzeitig mehr über ökologische Zusammenhänge und den Schutz bedrohter Arten erfahren.

Ministerialdirektor Dr. Rüdiger Detsch setzte die ersten beiden Feuersalamander ins Gehege ein. Über die Schulter schaute ihm Nationalparkleiterin Ursula Schuster.
Mit dem neuen Angebot wird ein weiterer Schritt unternommen, Natur erlebbar zu machen und das Bewusstsein für den Schutz heimischer Tierarten zu stärken.

Zu den Gästen der Gehege-Eröffnung zählten unter anderem Lindbergs Bürgermeister Gerd Lorenz, Helga Weinberger, stellvertretende Landrätin des Landkreises Freyung Grafenau, Ministerialdirektor Dr. Rüdiger Detsch, Nationalparkleiterin Ursula Schuster, Pavel Hubeny, Direktor des Nationalparks Sumava, sowie Dr. Ronny Raith, Landrat des Landkreises Regen.

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald