Angesichts anhaltend hoher Energie- und Kraftstoffpreise fordert die Bundesverbraucherhilfe eine deutliche Entlastung für Arbeitnehmer. Im Fokus steht dabei die Verdopplung der Sachbezugsfreigrenze für Tankgutscheine von derzeit 50 auf 100 Euro monatlich.
Gerhard Drexler, politischer Beirat der Bundesverbraucherhilfe e.V., sieht dringenden Handlungsbedarf. Die aktuelle Freigrenze ermögliche zwar steuer- und sozialversicherungsfreie Sachbezüge von bis zu 50 Euro im Monat, spiegle jedoch die gestiegenen Lebenshaltungskosten nicht mehr wider.
Mit einer Anhebung auf 100 Euro könnten Beschäftigte jährlich um bis zu 1200 Euro entlastet werden. Gleichzeitig erhielten Unternehmen ein wirksames Instrument, um ihre Mitarbeitenden zu unterstützen, ohne zusätzliche Lohnnebenkosten tragen zu müssen.
Besonders im ländlichen Raum sei die Maßnahme von großer Bedeutung. Viele Arbeitnehmer sind dort auf das Auto angewiesen, wodurch steigende Kraftstoffpreise direkt die finanzielle Belastung erhöhen.

Gerhard Drexler, politischer Beirat der Bundesverbraucherhilfe e.V.
Die vorgeschlagene Anpassung gilt als kurzfristig umsetzbar und unbürokratisch. Sie könnte die Kaufkraft stärken und gleichzeitig Unternehmen mehr Spielraum bei der Mitarbeiterbindung geben.
Die Bundesverbraucherhilfe appelliert daher an die Bundesregierung, die Erhöhung der Sachbezugsfreigrenze zeitnah auf den Weg zu bringen und so ein klares Signal für Entlastung und wirtschaftliche Stabilität zu setzen.

Drexler Finanzmanagement GmbH