Böbracherin erleidet Schlaganfall im Türkei-Urlaub

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30.12.2025
Böbrach
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Was als besinnlicher Weihnachtsurlaub geplant war, wurde für eine Familie aus Spiegelau zum Albtraum: Die 63-jährige Manuela aus Böbrach, seit 2019 verwitwet, erlitt am 25. Dezember 2025 völlig unerwartet einen Schlaganfall - mitten im Urlaub in der Türkei.

Plötzliche Lähmungserscheinungen am Weihnachtsmorgen

Am Morgen des 25.12. bemerkte Manuela nach dem Aufstehen plötzlich eine Taubheit im linken Arm und im linken Bein, zudem hing ein Teil des Gesichts. Ihre Angehörigen reagierten sofort und verständigten eine Krankenschwester vor Ort. Diese erkannte umgehend die typischen Anzeichen eines Schlaganfalls.

Die Familie brachte Manuela daraufhin umgehend in das nächstgelegene Krankenhaus in Antalya. Dort wurde sie direkt untersucht und stationär aufgenommen. Die schnelle medizinische Versorgung war lebensrettend.

 

Manuela liegt in einem Krankenhausbett in Antalya, sichtbar geschwächt nach dem Schlaganfall. Neben ihr stehen Krankenhausutensilien, im Hintergrund sitzt ein Familienmitglied.
Manuela im Krankenhausbett in Antalya – erschöpft, aber stabil. Die Familie ist während der gesamten Behandlung an ihrer Seite.

Behandlung in Privatklinik – hohe Kosten ohne Auslandskrankenversicherung

Der Urlaub hatte am 20.12.2025 begonnen, doch statt erholsamer Feiertage folgten bange Stunden auf der Intensivstation einer Privatklinik in Antalya. Manuela wurde dort intensiv überwacht und umfassend mittels CT und MRT untersucht.

Nach aktuellem Stand soll Manuela am 31.12.2025 aus der Klinik entlassen werden. Die Erleichterung über die medizinische Stabilisierung wird allerdings von einer großen finanziellen Sorge überschattet: Da keine zusätzliche Auslandskrankenversicherung abgeschlossen wurde, muss die Familie die Behandlungskosten als Privatpatienten selbst tragen.

Die ursprüngliche Rechnung der Klinik belief sich auf rund 15.000 Euro. Nach zähen Verhandlungen konnte diese Summe zwar reduziert werden, doch es bleiben immer noch 12.500 Euro, die binnen 30 Tagen bezahlt werden müssen. Ob und in welchem Umfang die deutsche Krankenkasse später etwas übernehmen wird, ist derzeit unklar.

 

Manuela sitzt im Krankenhausbett und zeigt ihre Arme mit Infusionszugängen und Blutergüssen. Sie wirkt erschöpft, aber wach und ansprechbar.
Manuela zeigt Spuren der Behandlung: Zugänge und Blutergüsse an den Armen zeugen von den vergangenen intensiven Tagen in der Klinik.

Familie startet Spendenkampagne

Um die Klinikkosten stemmen zu können, hat Manuelas Schwiegertochter Kathleen eine Spendenkampagne gestartet. Jeder Euro fließt direkt in die Begleichung der offenen Krankenhausrechnung in der Türkei.

Manuela kämpft sich tapfer zurück, leidet aber weiterhin unter starken Kopfschmerzen und neurologischen Einschränkungen. Für die Familie ist klar: Sie soll sich möglichst auf ihre Genesung konzentrieren können – ohne zusätzlich von der hohen Rechnung erdrückt zu werden.

Die Heimreise nach Deutschland ist für den 07.01. geplant. Bis dahin hoffen alle, dass genügend Unterstützung zusammenkommt.

Zur Spendenaktion

Wer Manuela und ihre Familie unterstützen möchte, findet alle Informationen und die Möglichkeit zu spenden hier: Spendenkampagne auf GoFundMe öffnen

Die Familie bedankt sich von Herzen für jede Spende, jedes Teilen des Aufrufs und jedes gute Wort.




Quellenangaben

Fotos: privat

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