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22.04.2017
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Den Störchen ins Nest geschaut

Grafenau. Es herrscht wieder Leben im Storchennest auf der Grafenauer Nationalparkverwaltung – und zwar nicht wie erwartet durch das Paar vom vergangenen Jahr. Stattdessen hat sich dort am 26. März ein Vogel niedergelassen, der zuvor 13 Jahre lang nicht gesichtet wurde. Seit Ostern hat er nun Gesellschaft durch ein bisher unbekanntes Tier, das nicht beringt ist. Wie der tierische Tag so abläuft, das dokumentiert ab sofort eine Webcam, die auf der Homepage des Nationalparks einsehbar ist. Das dort gezeigt Bild, das sich alle fünf Sekunden aktualisiert, ist zudem der beste Weg, um bei der Storchenfest-Premiere am 22. Juli tolle Preise abzuräumen.
Einer der neuen Grafenauer Störche kam 2004 im Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt) zur Welt. Kurz darauf wurde er beringt, so dass eine eindeutige Identifizierung möglich ist. Bloß genutzt hat’s bisher nichts, schließlich wurde das Tier vor seinem Einzug nach Niederbayern nicht mehr gesehen.

Die Störche sind wieder da auf dem Dach der Grafenauer Nationalparkverwaltung. Auf der Homepage des Nationalparks lassen sich die Vögel nun via Webcam beobachten.
Die Störche sind wieder da auf dem Dach der Grafenauer Nationalparkverwaltung. Auf der Homepage des Nationalparks lassen sich die Vögel nun via Webcam beobachten.

Dafür ließ sich die diesjährige Flugroute recht gut abschätzen, so startete der Vogel wohl in Südafrika und kam dann über Kenia, Ägypten und Israel nach Europa. Etwa sechs Wochen dauerte die Reise. Solche und andere spannende Fakten sind im Storchenpass nachzulesen, der ab sofort in vielen Grafenauer Geschäften, der Touristinfo und der Nationalparkverwaltung ausliegt. Vor allem Kinder und Jugendliche sind zum Mitmachen aufgerufen, schließlich ist darin interessanter Rätselspaß versteckt. Einige der 14 Fragen lassen sich nur mithilfe der Webcam-Beobachtungen beantworten. Ein Besuch von www.nationalpark-bayerischer-wald.de lohnt sich also doppelt. Als Gewinne gibt’s etwa ein exklusives Wochenende beim Hilfsprojekt für den bedrohten Waldrapp in Burghausen oder Karten für den Straubinger Tiergarten sowie den Vogel- und Tierpark Irgenöd in Ortenburg. Die glücklichen Sieger kürt das Veranstalter-Trio aus Stadt Grafenau, Werbegemeinschaft Grafenau und Nationalpark beim Storchenfest am 22. Juli.


- sb

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Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldBehörden | Grafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald



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