MdL Ebner trifft auf grenzenlose Kunst und Politik Informelles Gespräch mit Bürgermeister Herzog – Kuns(t)räume besichtigt

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15.08.2024
Bayerisch Eisenstein
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Von einem „künstlerischen Leuchtturm“ spricht Bürgermeister Michael Herzog, als er zusammen mit MdL Dr. Stefan Ebner der Kunstgalerie von Christian Bayerl im ehemaligen Postgebäude in der Bahnhofstraße in Bayerisch Eisenstein einen Besuch abstattet. Diesem „Kultur-Highlight“, wie Ebner die „Kuns(t)räume grenzenlos“ bei dessen Besichtigung bezeichnete, ging ein informelles Gespräch im Amtszimmer des Bürgermeisters voraus.

 

Dieser berichtete eingangs über Investitionen zur Verbesserung der Wasserversorgung im Grenzort. Stetig wird in die Sanierung der bestehenden Wasserleitungen investiert, von denen die meisten länger als 60 Jahre in Betrieb sind. Dabei setzt die Gemeinde Bayerisch Eisenstein auf eine Komplettversorgung mit Eigenwasser. Wie vom Bürgermeister zu erfahren war, wird eruiert, ob im Bereich Regenhütte ein neuer Brunnen erschlossen werden kann, da drei Quellen sich in der Nähe eines Forstweges befinden. Einen Anschluss ans Fernwasser bezeichnet Herzog wegen der Grenznähe und der Nachbarschaft zum Nationalpark als eher schwierig. Ein möglicher Anschluss über Lindberg würde wegen der damit benötigten Leitungslänge voraussichtlich sehr teuer werden. Hier wurde zur näheren Untersuchung ein Büro mit der Erstellung eines Alternativen- und Strukturkonzepts beauftragt. Herzog, der die Belastung für seine Bürger gering halten möchte, fordert für seine strukturschwache Gemeinde eine zeitnahe Auszahlung der Fördermittel nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas).

Kurator Fritz Bauer (v.l.) präsentierte zusammen mit Galerist Christian Bayerl Werke der Sonderausstellung „Glasheimat Bayern“. MdL Stefan Ebner, der die Galerie in Begleitung von Bürgermeister Michael Herzog besuchte, zeigte sich beeindruckt von den „Kunst(t)räumen grenzenlos“.

 

Auf Nachfrage Ebners nach der Auslastung der Arberlandhalle berichtete Herzog, dass diese gut von den örtlichen Vereinen für kulturelle Veranstaltungen, Dorffeste, Faschingsbälle, oder von der Feuerwehr oder dem Kindergarten genutzt würde. Die Halle wird den örtlichen Vereinen für zwei Veranstaltungen im Jahr zu vergünstigten Konditionen Verfügung gestellt, wenn es sich um eine kulturelle, öffentliche Veranstaltung handelt. Herzog bezeichnet das Hallenkonzept als eine Win-win-Situation. Die Halle werde einerseits für Hochzeiten, Kongresse oder Firmenveranstaltungen, aber auch von Agenturen gebucht, die schon viele namhafte Künstler in den Grenzort brachten. „Aufgrund der vielseitigen Möglichkeiten in unserer modernen Arberlandhalle können wir ein breites Veranstaltungsspektrum abdecken“, so Herzog.

Ein extra Lob sendete der Bürgermeister an die Regierung von Niederbayern auf Grund der guten Zusammenarbeit und Begleitung von städtebaulichen Maßnahmen. Neben der Arberlandhalle nannte er die Sanierung des Anton-Pech-Weges, sowie die Turnhallensanierung mit Zuschüssen aus Sportstätten- und Städtebaufördermitteln.

 

Dass es in dem Grenzort noch viel zu tun gibt, konnte Ebner aus der Aufzählung des Bürgermeisters von laufenden oder geplanten Projekten entnehmen. So steht der Umbau des Bauhofes mit Schaffung von Sozialräumen und Heizungssanierung an. Außerdem ist eine energetische Sanierung des Kindergartens geplant. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik ist bereits vollzogen. Zusätzlich soll geprüft werden, welche kommunale Liegenschaften mit einer PV-Anlage ausgestattet werden können. Herzog denkt dabei auch an die bestehenden Hochbehälter, die dann mit Eigenstrom versorgt werden könnten.

 

Dass auch die Gemeinde Bayerisch Eisenstein über einige innerörtliche Leerstände verfügt, für die aktuell keine Entwicklung erkennbar ist, erfuhr der Landtagsabgeordnete genauso, wie von den Bemühungen der Gemeinde, die ehemalige Mutter-Kind-Klinik einer neuen und sinnvollen Langzeitnutzung zuführen zu wollen.

Da Bayerisch Eisenstein auch eine Tourismusgemeinde ist, erkundigte sich Ebner danach, welche Synergien es mit dem Arbergebiet gäbe und wie die Auslastung der örtlichen Beherbergungsbetriebe ist.

Herzog bezeichnete seinen Ort als Partner für die Arberregion. Die Planung für die Errichtung eines Bike-Parks im Bereich Thurnhofareal wird von der Gemeinde bestens unterstützt, kündigt der Bürgermeister an.

Sorgen machen ihm die vermehrten Aufkäufe ehemaliger Pensionen. Diese würden dann oftmals von tschechischen Investoren als Zweitwohnsitz genutzt. Damit fallen Gäste weg und die touristische Auslastung im Ort sinkt. In den letzten zehn Jahren hat Bayerisch Eisenstein rund 600 Gästebetten verloren, wusste der Bürgermeister.

 

Als eine positive Entwicklung bezeichnete Herzog den Umbau einer Jugendherberge in ein Familienhotel durch einen privaten Investor. 

Ein weiteres Pfund, mit dem die Eisensteiner Bürger punkten können, ist der vorhandene Dorfladen. Als Nahversorger und Bürgertreffpunkt mit einem regional hochwertigen Angebot nebst Lieferservice, ist dieser vom Ort nicht mehr wegzudenken, sagt Herzog.

 

Nach diesem umfangreichen Ausflug in die Themenwelt der Kommunalpolitik, freute sich der Abgeordnete Ebner auf den Besuch in der Galerie „Kunst(t)räume grenzenlos“ von Christian Bayer. Zusammen mit Kurator Fritz Bauer erwartete der Kunstliebhaber und Galerist Christian Bayerl den Besucher aus dem Bayerischen Landtag. In drei Etagen konnten Kunstwerke einheimischer und tschechischer Künstlerinnen und Künstler besichtigt werden. Während unterm Dachstuhl eine Dauerausstellung tschechischer Künstler präsentiert wird, kann man ein Stockwerk darunter die Sonderausstellung „Glasheimat Bayern“ bewundern. 15 bayerische Glaskünstlerinnen und -künstler gewähren vom Juli bis Oktober dieses Jahres einen beeindruckenden Einblick in ihr Schaffen. Nicht ganz ohne Stolz berichtete Christian Bayerl, dass in seinen Räumlichkeiten Kunstwerke von Marc Zakharovich Chagall, Joan Miró und sogar vom großen Meister Rembrandt ausgestellt waren. Aus diesem Grunde herrschen hohe Sicherheitsstandards in dem ehemaligen alten Postamt.

 

MdL Ebner, der während seiner Gymnasiumzeit Kunst als Leistungskurs gewählt hat, wie er selber von sich verriet, zeigte sich beeindruckt von den ausgestellten Werken. Als Dank für den Abgeordnetenbesuch überreichte Bürgermeister Michael Herzog seinem Gast eine Schachtel mit Eisensteiner Pralinen, über die sich Ebner besonders freute.


- LL


Abgeordnetenbüro Dr. Stefan Ebner, MdLAbgeordnetenbüro Dr. Stefan Ebner, MdLRegen

Quellenangaben

Abgeordnetenbüro Dr. Stefan Ebner, MdL
Bildupload: Lisa-Marie Liebl

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