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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 22.03.2018 von Stephanie Bildl | 180 Klicksteilen auf

Die Heizung in den Landkreisliegenschaften wird ab sofort wieder selbst gesteuert

Zwölf Jahre lang hatte ein externer Dienstleister die Steuerung der Heizungen in den kreiseigenen Liegenschaften des Landkreises Freyung-Grafenau übernommen. Durch die Klimaschutzmanagerin Verena Bauer gibt es nun aber wieder einen zentralen Kümmerer im Haus. So wurde nun in den ersten Gebäuden die Steuerung umgebaut und eine neue Software der Firma Aqotec installiert. Von gleicher Firma sind bereits im Zuge des Anschlusses an die Nahwärmeheizkraftwerke in Freyung, Grafenau und Waldkirchen die Übergabestationen und Regler eingebaut worden, so dass sich die Erweiterung der Technik deutlich einfacher gestaltete.
Nun können unter anderem die Schulhausmeister wieder selbst ihre Heizzeiten einstellen und müssen dafür nicht mehr einen hunderte Kilometer entfernten Controller anrufen. Im Dezember wurde im Landratsamt Freyung-Grafenau bereits eine Schulung für alle Hausmeister abgehalten, bei der in die neue Technik eingeführt und erste Fragen geklärt wurden. Der nächste Schritt wird sein, dass jeder von ihnen einen Computerarbeitsplatz bekommt, von dem aus er die Heizung überwacht und Einstellungen vornehmen kann. Unterstützend kann Frau Bauer von Freyung aus den Hausmeistern bei Problemen nun gezielt unter die Arme greifen. Der Arbeitsprozess wurde so deutlich optimiert und die Reaktionszeit zur Problembehebung verkürzt.

Klimaschutzmanagerin Verena Bauer erklärt den Hausmeistern Andreas Ned (re.) und Christian Zillner (li.) das neue Programm zur Heizungssteuerung.Klimaschutzmanagerin Verena Bauer erklärt den Hausmeistern Andreas Ned (re.) und Christian Zillner (li.) das neue Programm zur Heizungssteuerung.

„Das ist schon eine super Sache“, erklärt Andreas Ned, der im Landratsamt Freyung-Grafenau als Hausmeister tätig ist. „Als Hausmeister kennt man die Heizung seiner Gebäude am besten und weiß, was man wie einstellen muss“, ergänzt Ned. In Freyung sind bereits die Landratsamtsgebäude sowie die Schule für Krankenpflege und Physiotherapie angeschlossen. Die Schulzentren in Freyung und Grafenau, die über ein eigenes Hackschnitzel-Heizwerk verfügen, werden derzeit noch autark betrieben. In Waldkirchen sind ebenfalls schon das Gymnasium, das sonderpädagogische Förderzentrum und die Berufsschule um die neue Heizungssteuerung erweitert worden. Das Dachdeckerwohnheim und das Wohnheim der Dachdeckerinnung in Waldkirchen werden ebenfalls noch zu dieser Liste hinzukommen, sobald hier der Anschluss an die Nahwärmeversorgung abgeschlossen ist. Die Landkreisliegenschaften in Grafenau folgen, sobald das örtliche Nahwärmenetz der Stadt Grafenau mit den zugehörigen Anschlüssen fertig gestellt ist.
„Die Fernwärmenetze, die mit regenerativen Hackschnitzeln aus der Region gespeist werden, leisten einen wertvollen Beitrag zur CO2-Reduktion des Landkreises und zum Klimaschutz. Gleichzeitig müssen wir aber auch unsere Gebäude energieeffizient betreiben, um unseren CO2-Ausstoß möglichst gering zu halten“, erklärt Klimaschutzmanagerin Bauer. Als Klimaschutzmanagerin setzt sie das Klimaschutzteilkonzept Liegenschaften um, im Rahmen dessen die kreiseigenen Liegenschaften des Landkreises Freyung-Grafenau energetisch saniert und optimiert werden sollen. Unter dem Dach der nationalen Klimaschutzinitiative wird so ein Betrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele geleistet.


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Informationen zur Firma/Organisation

Am 1. Juli 1972 wurden die beiden Landkreise Wolfstein und Grafenau im Zuge der Gebietsreform in Bayern zu einem neuen Landkreis zusammengefasst.
Ort:Grafenauer Str. 44
D-94078 Freyung
Telefon:+49 (0) 8551 / 57 - 0
E-Mail:
Website:www.freyung-grafenau.de


Quellenangaben

Landratsamt Freyung-Grafenau




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