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21.02.2019
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Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor

Damit sich die im Höllbachgespreng lebenden Wanderfalken ungefährdet auf ihren
Nachwuchs vorbereiten können, haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das
Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen, den dort vorbeiführenden Wanderweg mit der
Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 15. Februar zu
sperren. Eine Umleitung zum Großen Falkenstein ist ausgeschildert.
„Nur so können wir gewährleisten, dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört
werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich
richten die Tiere ihr Nest meist direkt auf den Felsen entlang des Weges ein. Sollten die Experten
schließlich einen Bruterfolg beobachten, könnte die Sperrung bis maximal Ende Juni verlängert
werden.
Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der
Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem
Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter
Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.
Um die Wanderfalken und andere Tierarten nicht bei Paarung und Nachwuchsaufzucht
aufzuschrecken, bittet die Nationalparkverwaltung außerdem, in den Kerngebieten des
Nationalparks weiterhin das Wegegebot einzuhalten und die markierten Wege und Loipen bis Mitte
Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“, sagt
Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich dienen die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen
insbesondere dem Schutz bedrohter und gefährdeter Tierarten, etwa dem Auerhuhn.


- dt |


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldBehörden | Grafenau

Quellenangaben

Gregor Wolf, Nationalparkverwaltung Bayer. Wald



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