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04.09.2017
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Nationalpark Bayrischer Wald - mehr als nur Wandern

Im Osten Bayerns, an der Grenze zu Tschechien, befindet sich der Nationalpark Bayerischer Wald. Er ist Teil des ca. 100 Meter langen Mittelgebirges, des Bayerwalds, und erstreckt sich von der Oberpfalz über Niederbayern hin bis an die Grenze Oberösterreichs.

Die Gegend eignet sich großartig zum Entspannen für alle. Man kann getrost seine elektronischen Geräte zuhause lassen, den vollgepackten Arbeitskalender zuklappen und nur die Natur genießen.

Jedoch genügt es nicht allen Urlaubern, durch Wälder zu wandern, die Natur zu erforschen, hohe Berge wie den Großen Arber mit 1456 meter oder den Großen Rachel mit 1453 meter zu besteigen, sie wollen ihren Aufenthalt etwas spannender gestalten und daher hat sich der Nationalpark Bayerischer Wald für diese Aktivurlauber etwas Besonderes einfallen lassen. Gerade für Leute mit vielseitigen Interessen eignet sich der Nationalpark im Sommer wie im Winter hervorragend für einen Besuch. In den Wintermonaten, während der Zeit der Wintergaudi, kann man Schneeschuhwandern gehen, Eislaufen und natürlich Ski- und Snowboardfahren. Im Sommer können die Sportlichen sich im Klettergarten, beim Bogenschießen, auf dem Rad oder dem Rücken eines Pferdes austoben, für Wasserratten ist das Erlebnisbad genau das Richtige und wer es gerne einen Hauch abenteuerlicher mag, der kann Goldwaschen. Ja genau, Goldwaschen! Die ideale Beschäftigung für Freizeit-Schatzsucher! Und diejenigen, die gerne noch mehr in dieser Richtung machen möchten, sind im Nationalpark Bayerischer Wald genau an der richtigen Adresse, hier kann man nämlich tatsächlich auf Schatzsuche gehen. Neudeutsch heißt das Geocachen und ist vergleichbar mit einer Schnitzeljagd, bei der man sich auf die Suche nach einer versteckten Dose, dem Cache, begibt. In Neuschönau, in der Nähe des Nationalpark Infozentrums, befindet sich ein beliebter Cache mit mehreren Stationen, ein sogenannter Multicache, und wer weiß, was gerade in der Dose am Ende dieses Multis versteckt ist? Vielleicht alte Münzen oder ein Talisman, benutzt haben? Vielleicht ein witziges Spielzeug, ein Puzzle, Murmeln oder andere kleine Dinge, die gut in die Box passen? Oder möglicherweise auch ein seltener Geocoin, den ein anderer Cacher dort auf Wanderschaft geschickt hat. Das Tolle an diesem Geocache ist, dass die Besucher sich auch an der wunderbaren Landschaft des Nationalpark erfreuen können, während sie von einem Wegpunkt zum nächsten gehen und schließlich am Ende ihren Namen ins Logbuch des Caches eintragen. Dieser Cache hat übrigens schon über 600 Besucher angelockt, die lobend erwähnen, wie sehr sie es genossen zu haben, die Rätsel zu lösen - und hier war der Weg wirklich das Ziel.

Geocachen verlangt nicht viel Vorbereitung, ein GPS-fähiges Gerät wie beispielsweise ein relativ aktuelles Handy, genügt dazu vollkommen. Nahezu jedes gängige Smartphone ist heutzutage mit einem Kompass ausgestattet und kann GPS-Koordinaten bestimmen, wer hat, kann aber auch ein speziell dafür ausgelegtes GPS-Gerät benutzen, wie es von passionierten Wanderern gerne verwendet wird. Die Hersteller Garmin oder Magellan haben eine große Auswahl an verschiedenen Geräten, die sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet sind. Wer kein eigenes GPS-fähiges Gerät haben sollte, sich aber trotzdem gerne auf die Suche nach dem ein oder anderen Cache machen möchte, kann sich beispielsweise im Nationalpark Ferien-Land eins ausleihen.

Nun steht der nächsten spannenden Wanderung mit einem Hauch Abenteuer nichts mehr im Weg!

 


- sb |



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