Der Kreis Caritasverband Freyung Grafenau hat mit einer feierlichen Veranstaltung das 50 jährige Bestehen der Aktion Jugend und Beruf gewürdigt. Seit ihrer Gründung begleitet die Einrichtung junge Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf und leistet damit einen wichtigen Beitrag für Gesellschaft und Arbeitsmarkt.
Zum Auftakt der Feier betonte der geschäftsführende Vorstand Florian Kasparak die zentrale Rolle der Mitarbeitenden. Sie seien das Herz der Einrichtung und trügen mit ihrem täglichen Engagement maßgeblich zum Erfolg bei. Gleichzeitig hob er die enge Zusammenarbeit mit dem Beruflichen Schulzentrum Waldkirchen hervor, die in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut wurde.
Die Aktion Jugend und Beruf richtet sich an Jugendliche, die aufgrund persönlicher oder sozialer Herausforderungen Unterstützung benötigen. Neben fachlicher Qualifikation steht dabei vor allem die Stärkung sozialer Kompetenzen im Mittelpunkt. Ziel ist es, nachhaltige berufliche Perspektiven zu schaffen und individuelle Lebenswege positiv zu gestalten.
Kaplan Jan Kolars unterstrich in seinem Beitrag die besondere Bedeutung der Einrichtung als Ort der Orientierung und Entwicklung. Hier werde nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Selbstvertrauen gestärkt. Junge Menschen erfahren Unterstützung und entdecken ihre eigenen Fähigkeiten.

Blickten auf 50 Jahre des Engagements für junge Menschen auf ihrem beruflichen Weg zurück: v li n re stellvertretende Fachgebietsleiterin Anna Sophia Boxleitner, Standortleiter Robert Eberle als Vertreter des BSZ Waldkirchen, Aufsichtsrat Martin Pichler, Bezirkstagspräsident und Aufsichtsrat Dr Olaf Heinrich, hauptberufliche Vorständin Alexandra Aulinger Lorenz, Kaplan Jan Kolars, stellv Landrätin Helga Weinberger, Aufsichtsrätin Maria Binder, geschäftsführender Vorstand Florian Kasparak und Bischöflich Beauftragter Stefan Seiderer als Vertreter des Diözesan Caritasverbandes.
In einem historischen Rückblick zeichnete Vorständin Alexandra Aulinger Lorenz die Entwicklung der Maßnahme nach. Aus ersten Initiativen in den 1970er Jahren entstand ein modernes Angebot, das sich kontinuierlich an gesellschaftliche Veränderungen angepasst hat. Trotz aller Entwicklungen blieb die individuelle Begleitung der Jugendlichen stets im Mittelpunkt.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die enge Vernetzung mit regionalen Partnern. Besonders die Kooperation mit dem Beruflichen Schulzentrum Waldkirchen spielt dabei eine wichtige Rolle. Gemeinsam werden Programme zur Berufsorientierung, Integration und Ausbildung umgesetzt.
Die stellvertretende Landrätin Helga Weinberger würdigte die Einrichtung als wichtigen Baustein für den Landkreis. Die Aktion zeige, was möglich sei, wenn man jungen Menschen Vertrauen schenkt und sie gezielt fördert. Auch Bezirkstagspräsident Dr Olaf Heinrich betonte die nachhaltige Wirkung der Arbeit, die seit Jahrzehnten Verantwortung für junge Menschen übernimmt.
Das Jubiläum machte deutlich, dass die Aktion Jugend und Beruf weit mehr ist als ein Bildungsangebot. Sie ist ein Ort, an dem Perspektiven entstehen, Selbstvertrauen wächst und junge Menschen ihren eigenen Weg finden können.

Bezirk Niederbayern