Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht: Beim Baustellenfest der Caritas Förderzentren Don Bosco und St. Severin in Passau-Grubweg wurde der Fortschritt eines der größten Bauprojekte des Diözesan-Caritasverbands gefeiert.
Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit steht der Rohbau des ersten Bauabschnitts bereits, das Dach ist fertiggestellt und im Innenbereich haben die Ausbauarbeiten begonnen. Auch die Dachbegrünung startet und die Fertigstellung der Außenfassade ist in greifbarer Nähe.
Architekt und Zimmerer Josef Lackner sprach im Rahmen der Feier den traditionellen Richtspruch und wünschte dem Projekt einen weiterhin unfallfreien Verlauf. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Caritas, beteiligten Unternehmen und der Nachbarschaft waren vor Ort.
Der erste Bauabschnitt umfasst das Förderzentrum St. Severin mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Bereits im April 2027 sollen dort die ersten Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Auch die Schulvorbereitende Einrichtung sowie die Heilpädagogische Tagesstätte werden in den Neubau einziehen.
Im Anschluss folgt der zweite Bauabschnitt mit dem Neubau des Förderzentrums Don Bosco für körperliche und motorische Entwicklung. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Ende 2030 vorgesehen.

Strahlender Sonnenschein beim Baustellenfest. v.l.: Josef Lackner, Michael Unverdorben, Borka Parlackovic, Thomas Häringer, Gerhard Eckl, Bischöflich Beauftragter Stefan Seiderer, design. Oberbürgermeister Andreas Rother, Caritasdirektorin Andrea Anderlik, Helmut Wurm, Astrid Wegerbauer, Thomas Deschner und Kerstin Bürgermeister.
Das Projekt ist die größte Baumaßnahme in der Geschichte des Caritas-Diözesanverbands. Ziel ist es, moderne und zukunftsfähige Rahmenbedingungen für rund 350 Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf zu schaffen.
Caritasdirektorin Andrea Anderlik betonte, dass mit dem Neubau ein Ort der Fürsorge, Geborgenheit und Begegnung entstehe. Auch der designierte Oberbürgermeister Andreas Rother unterstrich die Bedeutung der Einrichtung für die Stadt Passau.
Neben funktionalen Aspekten wurde auch großer Wert auf die Gestaltung gelegt. Die Architektur verbindet moderne Bauweise mit regionalen Elementen und soll den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl von Sicherheit und Heimat vermitteln.

Stadt Passau
Caritasverband für die Diözese Passau e. V.