Nach jahrelanger Planung und zahlreichen Abstimmungen ist der neue Steg an der Ohmühle nun offiziell eröffnet worden. In kleinem Rahmen, aber mit großer Bedeutung für die Region, wurde die wichtige Verbindung über die Ilz feierlich gesegnet und freigegeben.
Der Steg verbindet die Ufer zwischen Saldenburg und dem Bereich Grafenau sowie Hofmark Haus i. Wald und Perlesreut. Zahlreiche Wanderwege wie der Pandurensteig, historische Säumerwege oder Pilgerstrecken treffen hier zusammen und machen die Querung zu einem zentralen Punkt im Ilztal.
Die Umsetzung des Projekts war alles andere als einfach. Unterschiedliche Anforderungen von Naturschutz über Hochwasserschutz bis hin zur Barrierearmut stellten die Verantwortlichen vor große Herausforderungen. Ursprünglich wurde mit Kosten von rund einer halben Million Euro gerechnet. Durch eine angepasste Bauweise konnte das Projekt schließlich für etwa 326000 Euro realisiert werden.
Der neue Steg kombiniert eine robuste Stahlkonstruktion mit einer Holzoberfläche, die sich harmonisch in die Natur einfügt. Die Bauweise sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit und ermöglicht gleichzeitig eine kostengünstige Wartung in der Zukunft.

Bürgermeister Max König, (v.v.l.) Pfarrer Christopher Fuchs, MdL Martin Behringer, Bürgermeister Alexander Mayer, Metallbauer Hans Pauli und Stellvertretende Landrätin Hilde Greiner zerschnitten das letzte Sperrband, das den Nachbarn des Stegs im Hintergrund nun wieder freundschaftliche Begegnung auf direktem Wege ermöglicht.
Finanziell wurde das Projekt durch verschiedene Stellen unterstützt. Neben Fördermitteln aus dem Naturpark, der Regierung von Niederbayern und dem Umweltministerium spielte auch die Unterstützung aus der Landespolitik eine wichtige Rolle. Ein Teil der Kosten wurde von der Stadt Grafenau getragen.
Bereits seit einigen Wochen wird der Steg von Spaziergängern und Wanderern genutzt. Mit der offiziellen Eröffnung wurde nun auch symbolisch die Verbindung zwischen den Gemeinden wieder hergestellt.
Bei der Segnung betonte Pfarrer Christopher Fuchs die Bedeutung des Stegs als verbindendes Element. Auch die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung hoben hervor, wie wichtig solche Projekte für das Miteinander in der Region sind.

MdL Martin Behringer