Wie können Bayerns Regionen ihre Zukunft aktiv gestalten? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung der Reihe Regio.PULS – Neue Impulse für die Region, zu der das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie eingeladen hatte.
Ein besonderer Fokus lag auf der zukünftigen Entwicklung Niederbayerns und der Oberpfalz. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Regionalentwicklung waren sich schnell einig: Regionalmanagement spielt eine Schlüsselrolle für die Zukunftsfähigkeit der Regionen.

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich appellierte im Rahmen einer Podiumsdiskussion an Akteurinnen und Akteure der Regionalentwicklung, mutig voranzugehen.
Als bewährtes Instrument trägt Regionalmanagement dazu bei, regionale Stärken gezielt zu fördern, Akteure zu vernetzen und innovative Entwicklungsprozesse anzustoßen. Gerade angesichts von Digitalisierung, demografischem Wandel und wirtschaftlichem Transformationsdruck bietet es die nötige Struktur, um Veränderungen aktiv zu gestalten.
Im Rahmen von vier sogenannten Zukunftsateliers wurden praxisorientiert konkrete Themen bearbeitet. Eines dieser Ateliers leitete Stefan Schuster, Regionalmanager des Landkreises Freyung-Grafenau. Unter dem Titel Regionale Identität 2036 – neu erzählt! ging es um die Frage, wie sich regionale Identität in Ostbayern entwickelt und welche Faktoren sie künftig prägen werden.
Diskutiert wurden sowohl traditionelle Werte wie Heimatverbundenheit und kulturelles Erbe als auch neue Einflüsse durch Zuzug, Digitalisierung und veränderte Lebensmodelle. Ziel war ein gemeinsames Verständnis von Identität, das Vergangenheit und Zukunft verbindet.
Das Ergebnis wurde in Form einer Team-Skulptur visualisiert und im Rahmen eines Gallery Walks präsentiert. Dabei stellte Schuster die Ergebnisse Staatsminister Hubert Aiwanger vor und diskutierte sie direkt mit politischen Entscheidungsträgern.

Das Team des Regionalmanagements Freyung-Grafenau mit Regionalmanager Stefan Schuster und der Projektassistenz Chiara Löw präsentierte Staatsminister Aiwanger die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Regionale Identität“.
Ein weiterer Höhepunkt war die Podiumsdiskussion zum Thema Region im Fokus. Hier wurden zentrale Herausforderungen wie Digitalisierung, Dekarbonisierung, Fachkräftemangel und nachhaltige Entwicklung beleuchtet. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich betonte dabei die Bedeutung von Mut und entschlossenem Handeln für die Zukunft der Regionen.
Die Veranstaltung machte deutlich: Regionalmanagement ist weit mehr als ein administratives Instrument. Es ist eine Plattform für Dialog, Innovation und gemeinsames Gestalten und damit ein entscheidender Baustein für die Zukunft Bayerns.

Landratsamt Freyung-Grafenau