Im Freyunger Stadtkern beginnen ab Montag barrierereduzierende Maßnahmen. Der Stadtrat hatte zuvor auf Antrag von Stadtratsmitglied Sebastian Schlutz einstimmig beschlossen, die Arbeiten noch vor der Eröffnung der Landesausstellung umzusetzen.
Nach Angaben des Technischen Leiters des Städtischen Bauamts, Lothar Ilg, sollen die Pflasterarbeiten bei passender Witterung bis Mitte April abgeschlossen sein.

Beim Rundgang im Freyunger Stadtkern wurden die geplanten Maßnahmen zur Barrierefreiheit vor Ort besprochen.
An mehreren Stellen wird das bisherige Großpflaster durch geschnittenes Pflaster ersetzt. Zusätzlich werden zahlreiche Bordsteine abgesenkt und die Durchgängigkeit für Rollstuhlfahrer verbessert. Bei einem Rundgang mit Michi Andres, die selbst auf einen Rollstuhl angewiesen ist, wurden die betroffenen Stellen nochmals besprochen.
Michi Andres begrüßte die Investition in das Vorhaben und betonte, dass sie sich sehr darüber freue, dass die Stadt in dieses Thema viel Kraft und auch Geld investiere.
Gefördert wird die Baumaßnahme über die Städtebauförderung mit einem Fördersatz von 60 Prozent. Die vergebenen Arbeiten belaufen sich auf rund 90.000 Euro.
Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich dankte insbesondere den Anliegern für ihr Verständnis während der Baumaßnahme. Zugleich erklärte er, dass in Abstimmung mit der ausführenden Firma alles dafür getan werde, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Langfristig profitiere von der Maßnahme jeder Besucher der Stadt, nicht nur Menschen mit Gehbehinderung, sondern auch Mütter mit Kinderwagen oder Personen, die sich mit unebenem Untergrund schwertun.

Stadt Freyung