Vom Start-up und Gründer zu einem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen diesen Weg hat die MCW Systemtechnik GmbH in Wiesenfelden eingeschlagen. Daran erinnerte Landrat Josef Laumer bei seinem Besuch in der vergangenen Woche.
Bereits 2019 hatte Laumer den Betrieb erstmals besucht, knapp zwei Jahre nach der Gründung. Wie viel sich seither getan hat, zeigten die Firmenchefs Matthias und Christoph Wolf dem Landrat, dem Wirtschaftsreferenten Martin Köck sowie Bürgermeister Andreas Urban direkt vor Ort. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist allein im Jahr 2025 um sechs Neueinstellungen gewachsen. Zudem bestehen Aufträge aus Amerika sowie Kontakte nach China.
Die MCW Systemtechnik bietet innovative Lösungen im Maschinenbau und in der Elektrotechnik. Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen aus der Region, für die unter anderem Sondermaschinen und Schaltgeräte für Energieversorgungsanwendungen gefertigt werden. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Firma MER aus Oberschneiding.

Bürgermeister Andreas Urban, Matthias und Christoph Wolf, Wirtschaftsförderer Martin Köck und Landrat Josef Laumer bei einem Rundgang durch die Produktionsräume der MCW Systemtechnik GmbH in Wiesenfelden.
In Kooperation mit ligenium aus Chemnitz wurde zudem die erste CO2-neutrale Roboterzelle in Holzbauweise entwickelt. Seit gut einem Jahr ist MCW außerdem Partner von RobCo, einem führenden Unternehmen im Bereich moderner Robotik aus München. Der Vertrieb wurde in den vergangenen Jahren gezielt gestärkt, wobei neben der internationalen Vernetzung auch der enge Kontakt zu Betrieben im Landkreis eine wichtige Rolle spielt.
Eine Entwicklung, die Landrat Josef Laumer als beispielhaft bezeichnete. Das Unternehmen habe die richtigen Nischen gefunden und sich ein starkes Netzwerk aufgebaut. Besonders positiv bewertete er auch die wirtschaftlichen Aussichten. Am Standort sind Erweiterungen geplant, zudem sei deutschlandweit wieder ein Aufwärtstrend bei den Aufträgen erkennbar. Themen wie Zölle und Bürokratie wurden im Austausch ebenfalls angesprochen.
Für die Zukunft bestehen weitere Pläne, unter anderem in der Zusammenarbeit mit MER, im Bereich Recyclingmaschinen sowie bei Produkten für den US-Markt. Der Besuch zeige eindrucksvoll die positive Entwicklung von Betrieben am Wirtschaftsstandort Straubing-Bogen.

Landratsamt Straubing-Bogen