Neuer Verkehrssicherungsanhänger für die Feuerwehr Haarschedl: Stadt investiert rund 27.000 Euro

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29.01.2026
Passau
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Die Stadt Passau hat für die Freiwillige Feuerwehr Haarschedl einen neuen Verkehrssicherungsanhänger (VSA) beschafft. Damit kann der bisherige Anhänger mit Baujahr 2000 außer Dienst gestellt werden. Bürgermeister Andreas Rother übergab die Ersatzbeschaffung in Vertretung für Oberbürgermeister Jürgen Dupper offiziell an die Verantwortlichen.

 

Der Verkehrssicherungsanhänger ist ein speziell ausgestatteter, einachsiger Feuerwehranhänger zur Absicherung von Einsatzstellen, insbesondere auf Autobahnen, autobahnähnlichen Straßen und Kraftfahrstraßen. Er dient dem Schutz der Einsatzkräfte vor den Gefahren des fließenden Verkehrs und zugleich dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor Gefahren, die von Einsatzstellen ausgehen.

 

Vier Männer stehen in einer Fahrzeughalle vor einem Verkehrssicherungsanhänger mit großen Warnleuchten und einem Feuerwehr-Warnschild.
Bürgermeister Andreas Rother (li.) übergibt den neuen Verkehrssicherungsanhänger an (v. l.) den stellv. Kommandanten Josef Winklhofer und Kommandanten Martin Sagmeister im Beisein von Stadtbrandrat Andreas Dittlmann (re.).

 

Aufgrund des Alters des bisherigen Anhängers gestaltete sich die Ersatzteilbeschaffung zunehmend schwierig. Um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten, war die Ersatzbeschaffung daher erforderlich. Der neue VSA wird bei Einsätzen zur schnellen und geordneten Verkehrsabsicherung eingesetzt und hält dafür das benötigte Sicherungs- und Absicherungsmaterial bereit.

 

Die Kosten belaufen sich auf rund 27.000 Euro. Der Freistaat Bayern beteiligt sich mit einer Zuwendung in Höhe von 11.960 Euro.

 

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Haarschedl verrichten derzeit 44 aktive Feuerwehrdienstleistende ihren Dienst, darunter 17 Atemschutzgeräteträger. Zum Fuhrpark gehören unter anderem ein Dekontaminationsfahrzeug (Dekon-P), ein Löschgruppenfahrzeug (LF 20) sowie ein Mannschaftstransportwagen (MTW). Der neue Verkehrssicherungsanhänger ergänzt die Ausstattung insbesondere für Einsätze mit erhöhten Anforderungen an die Verkehrsabsicherung.

 

Die Stadt Passau investiert kontinuierlich in den Brand- und Katastrophenschutz. Neben laufenden Beschaffungen und der Modernisierung von Ausrüstung zählt hierzu auch die Weiterentwicklung des Feuerwehrstandorts an der Leonhard-Paminger-Straße in zwei Bauabschnitten. Für den Neubau der hauptamtlichen Tagwache ist ein Investitionsvolumen von rund 16 Millionen Euro vorgesehen, parallel werden die Schritte für die anschließende Neugestaltung der Hauptfeuerwache vorbereitet.


- KM


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Quellenangaben

Stadt Passau,

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