Maria wird bei Bethlehem kaum durch hohen Schnee gestapft sein. Aber Ludwig Thoma verlegte das Geschehen dereinst in die Bayerische Bergwelt. In der Schönberger Pfarrkirche wurde die Heilige Nacht nun gelesen und mit passender Musik umrahmt.
Organisiert von Markt, Touristinfo und Hans Mühlbauer wäre das Seitenschiff dafür fast zu klein geworden. Aber eine gewisse Nähe braucht es schon, um der anfänglichen Kälte der Szenerie eine innere Herzenswärme abzuringen. Darum kümmerte sich Sonja Eder mit ihrem Willkommensgruß, bevor Angelina, Bastian, Oskar und Sonja Mies-Schober den Akteuren von Maria bis zur Wirtin ihre Stimme liehen, sowie sie selbst als Engel von oben. Als Organisator und Initiator hatte Hans Mühlbauer bereits zum fünften Mal so die Weihnacht zu Gehör gebracht und erstmals die Vorleserollen mit Kindern besetzt.

Die Kinder Angelina, Bastian und Oskar schlüpften in die Rollen von Maria, Josef und einem Handwerksburschen. Ganz gespannt lauschten etwa 50 Besucher ihnen und der Musik.
Die Schönberger Saitenmusik mit Hannelore Schätz, Erna Raab und Stefan Stoiber begleiteten Jesus und Maria bis zum Stall mit den passenden Noten. Denn so kam die Thoma-Geschichte frei nach dem Lukas-Evangelium seit jeher den Menschen besonders nah, als er sie ins Bayernland verlegte und so auch die Botschaft besonders eindrücklich vermittelte: Vielleicht frieren die Armen, während sich die Reichen wärmen. Aber einen Platz an der Krippe des Heilands finden die dann nicht.
Die Schönberger Saitenmusi begleitete den Weg der Heiligen Familie nach Bethlehem, vorbei an bösen Wirtsleuten bis in den Stall mit Krippe, die Ochs und Esel trotz bayerischem Winter schon erwärmt hatten.

Die Schönberger Saitenmusi begleitete den Weg der Heiligen Familie nach Bethlehem, vorbei an bösen Wirtsleuten bis in den Stall mit Krippe, die Ochs und Esel trotz bayerischem Winter schon erwärmt hatten.

Verwaltungsgemeinschaft Schönberg