Borkenkäfer: Betroffene Waldbauern brauchen Unterstützung

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21.05.2024
Lindberg
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MdL Dr. Stefan Ebner und MdB Alois Rainer informieren sich bei Waldbesitzern im Zwieseler Winkel

„Nicht bloß reden, sondern sehen!“ Unter diesem Motto haben sich Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Ebner und Bundestagsabgeordneter Alois Rainer mit den betroffenen Waldbesitzern im Zwieseler Winkel zu einem Vor-Ort-Termin getroffen. Dabei ging es um die Ausmaße des Befalls durch den Borkenkäfer in den örtlichen Wäldern und die Wünsche sowie Forderungen der Betroffenen an die Politik, um den Schaden abzumildern. „Uns ist es enorm wichtig, diesen persönlichen Austausch zu suchen und ganz direkt zu erfahren, wie man den Betroffenen helfen kann, die allein 2023, also innerhalb nur eines Jahres, riesige Waldflächen den Schädling verloren haben - eine Situation, die sich leider in diesem Jahr dramatisch fortzusetzen droht.“, betonten MdL Dr. Ebner und MdB Rainer und fügten hinzu: „Wir wollen wissen: Wie kann die Politik helfen?“

 

Ebner und Rainer haben bei diesem Termin, an dem neben Lindbergs Bürgermeister Gerd Lorenz u.a. die Waldbesitzer Christoph Wenzl, Heinrich Schiller, Martin Weiderer, Max Kreuzer, der Betriebsleiter der Arber-Bergbahn Thomas Liebl und der Revierleiter des Forstbetriebs der Hohenzollern am Arber, Patrick Braun teilgenommen haben, ganz konkret die besonders betroffenen Wälder am Rande des Nationalparks Bayerischer Wald, vom Gemeindegebiet Lindberg bis zum Großen Arber, befahren und besichtigt. „Dabei ist noch einmal sehr deutlich geworden, wie dramatisch die Situation ist und welche Auswirkungen der Schädlingsbefall auf die Waldbesitzer und nicht zuletzt auch auf das Landschaftsbild hat“, so MdL Stefan Ebner und MdB Alois Rainer. Dem Borkenkäfer kommen gleich mehrere Umstände entgegen: Klimatische Verhältnisse, bestimmte thermische Gegebenheiten, die mitbestimmen, wie weit er fliegt, und hohe Bestände der hier heimischen Fichte, die sich zum Teil in schwer zugänglichen Gebieten befinden. All das trägt dazu bei, dass der Schädling sich inzwischen in drei Bruten pro Jahr vermehren kann und seine Population damit exponentiell ansteigt. Die Waldbauern sehen zudem einen Grund für die exponentiell starke Vermehrung des Schädlings in dem Umstand, dass die sog. Entwicklungszonen des Nationalparks, in den Hochlagen zwischen Falkenstein und Rachel, wo man bis vor rund zwei Jahren den Käfer noch bekämpfte, zu früh aufgegeben worden seien. Die sogenannten Managementzonen, ein mindestens 500 m breiter Streifen am Rand des Nationalparks, wo der Schädling nach wie vor und auch künftig bekämpft wird, indem befallene Fichten entnommen oder brutuntauglich gemacht werden, reiche aus ihrer Sicht nicht, um den angrenzenden Privatwald zu schützen.

 

Suchten den Austausch mit den vom Borkenkäfer besonders betroffenen Waldbesitzern und boten ihre Hilfe an: Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Ebner und Bundestagsabgeordneter Alois Rainer.

Suchten den Austausch mit den vom Borkenkäfer besonders betroffenen Waldbesitzern und boten ihre Hilfe an: Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Ebner und Bundestagsabgeordneter Alois Rainer.

 

MdL Stefan Ebner und MdB Alois Rainer nahmen aus diesem Termine viele Eindrücke, Informationen und vor allem auch einige zentrale Forderungen der Waldbauern an die Politik mit: Die betroffenen Waldbesitzer und direkten Anrainer an die Managementzone des Nationalparks wünschen sich vor allem drei Sachen: Eine besondere Förderung und Entschädigung für den direkt an die Managementzone angrenzenden Waldstreifen, eine bessere Förderung für die Wiederaufforstung, wobei auch die Pflege der aufwachsenden Bäume und deren Schutz gegen Verbiss berücksichtigt wird, die leichtere Umsetzung von sogenannten Rundholz-Nasslagern für befallene Fichten und die Einrichtung von mehr Rückegassen bzw. die leichtere Genehmigung derselben, um bei Käferbefall auch schwer zugängliches Waldgebiet schneller bearbeiten zu können. 

 

Rainer und Ebner sagten den Waldbauern zu, dass sie ihre Anliegen unterstützen und an Forstministerin Michaela Kaniber herantragen werden. Sie haben die Argumente und Forderungen dafür in einem Brief zusammengefasst und nach München geschickt. Doch das ist nicht alles: „Ich habe die Ministerin gebeten, selbst in die Region zu kommen und sich direkt mit den Waldbesitzern auszutauschen.“ betont MdL Dr. Ebner. Mit Erfolg: Die Staatsministerin Kaniber kommt am Freitag, 17. Mai zu einem „Runden Tisch Borkenkäfer“ nach Zwiesel.


- AF


Abgeordnetenbüro Dr. Stefan Ebner, MdLAbgeordnetenbüro Dr. Stefan Ebner, MdLRegen

Quellenangaben

MdL-Büro Dr. Stefan Ebner
Bildupload: Amelie Fuchs

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