Der Mensch im Mittelpunkt der Pflege

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13.03.2024
Passau

Stiftung Kinderlächeln: Rosenium GmbH ist Sponsor der ersten Stunde


„Wir sind 1994 angetreten, mit der Idee, den zu pflegenden Menschen vollkommen in den Mittelpunkt unseres Tuns zu stellen – wir wollten alles kleiner, persönlicher, komfortabler machen“, erinnert sich Dr. Siegfried Schmidbauer an die Anfänge der Geschichte der Rosenium Seniorenheime in Niederbayern zurück.

 

Rosenium-Geschäftsführer Dr. Siegfried Schmidbauer und seine Stellvertreterin Angelika Schwarz

Rosenium-Geschäftsführer Dr. Siegfried Schmidbauer und seine Stellvertreterin Angelika Schwarz


Der Chirurg und frühere Oberarzt im Freyunger Krankenhaus hatte nicht lange gezögert und damals gemeinsame Sache mit Angelika Schwarz gemacht, früher Stationsleiterin auf der chirurgischen Männerstation in Freyung. „Ich erinnere mich noch gut: Dr. Schmidbauer ist in einem der Nachtdienste auf mich zugekommen, ob ich mir nicht vorstellen könnte, bei der Idee, die Altenpflege neu zu denken, mitzumachen – anfangs war ich skeptisch, dann hat es mich gereizt“, schmunzelt die stellvertretende Geschäftsführerin der Rosenium GmbH heute.


30 Jahre später steht das Unternehmen mit derzeit 21 Einrichtungen verteilt über die Landkreise
Passau, Freyung-Grafenau, Deggendorf, Rottal-Inn und Regen auf gesunden Beinen – bald wird sogar eine weitere Einrichtung mit 23 Plätzen in der Gemeinde Grainet im Landkreis Freyung-Grafenau eröffnet. Die grundlegenden Ideale haben Dr. Schmidbauer und seine Stellvertreterin dabei nie aus den Augen verloren: „Das Haus muss in die Region passen und sich gut einfügen. Wir bringen dieEinrichtungen zu den Menschen und arbeiten auch mit Pflegepersonal aus der direkten Umgebung – alles klein, fein, persönlich und eben absolut wohnortnah.“ Das Konzept habe sich bewährt und so haben die Häuser im Schnitt um die 40 Zimmer, teils deutlich darunter. „Natürlich müssen wir wirtschaftlich arbeiten, aber es geht eben nicht um den maximalen Gewinn, sondern vielmehr um maximales Wohlbefinden – und genau das zahlt sich am Ende aus“, erklärt Angelika Schwarz. Die Rosenium GmbH mit dem Kerngeschäft der stationären Altenpflege, bedient weiterhin auch ambulante Pflegeangebote, wie die Tagespflege und Tagesbetreuung sowie Betreutes Wohnen. In Kombination mit einer eigenen Pflegeakademie mit derzeit knapp 200 Auszubildenden in Grafenau versteht sich das Unternehmen als Netzwerk für zu pflegende Menschen. „Das höchste Gütesiegel für uns ist, wenn sich die Menschen im Rosenium zu Hause fühlen. Wenn wir gute Pflege anbieten und die Menschen sich wohlfühlen, dann machen wir alles richtig und sind nachhaltig aufgestellt“, ist der Geschäftsführer überzeugt. Altenpflege habe sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Pflegeform entwickelt, die den Menschen als Ganzes sieht. „Auch wenn das Image ein anderes ist: Da hat sich sehr viel zum Guten entwickelt“, sind die beiden überzeugt.



Schon das Pflegekonzept der Rosenium GmbH lässt erste Parallelen zur Kinderklinik ziehen –
heimatnah, familiär, sowie der Stellenwert von Wohlbefinden und Behaglichkeit. Für Dr. Siegfried
Schmidbauer ist das Sponsoring jedoch weit banaler anzusetzen: „Wenn man die finanziellen Mittel hat, dann hilft man eben – das ist ganz einfach“, fügt er fast schon selbstverständlich an. Als 6-facher Vater und bald 11-facher Opa, hatte für ihn eine hochqualitative und sichere medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen schon immer einen hohen Stellenwert – auch deswegen hat er sich als Stifter in den grundlegenden Aufbau der Stiftung Kinderlächeln eingebracht und fungiert als Stiftungsratsvorsitzender. „Die Kinderklinik und die Stiftung sind mir persönlich sehr wichtig. Ich sehe das auch als eine gesellschaftliche Verpflichtung“, begründet er sein Engagement und damit gleichermaßen das der Rosenium GmbH als Sponsor der Stiftung Kinderlächeln. „Die Menschlichkeit steht im Tun und Handel mit jedem Patienten der Kinderklinik immer im Vordergrund. Das durfte ich selbst erleben und das trifft auch unsere Einstellung – diese Haltung kann man nur fördern und unterstützen“, schließt Angelika Schwarz, ebenfalls Mama und Oma.


- MG


Rosenium GmbHNeureichenauStiftung KinderlächelnPassau

Quellenangaben

Foto: Stefanie Starke
Bildupload: Marco Garhammer

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