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14.12.2022
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„RegioKinderCampus meets THD“ - gelungener Auftakt der Veranstaltungsreihe!

18.11.2022 am Technologie Campus Freyung – Die Welt des Programmierens

Es dauerte keine drei Tage, da war die erste Veranstaltung des RegioKinderCampus ausgebucht. Für den Startschuss hätte das Team um Petra Kobzik, Konversionsmanagement Stadt Freyung und Umgebung, kein besseres Thema wählen können. Der Programmier- Workshop fand bei den jugendlichen Teilnehmern enormen Anklang. „Es sind noch rund 30 Kinder und Jugendliche auf der Warteliste“ sagt Kobzik. „Wir werden auf jeden Fall versuchen, weitere Aktionen aus dem technologischen Bereich auf die Beine zu stellen!“

Prof. Dr. Wolfgang Dorner und junge Teilnehmer des Workshops beim Programmieren

 

Am Freitag Nachmittag fanden sich die Teilnehmer im Technologie Campus Freyung ein und wurden von Prof. Dr. Wolfgang Dorner begrüßt. Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Roboter durften die Jugendlichen auch schon loslegen: unter der professionellen Anleitung von Prof. Dorner und dem MINTTeam der TH Deggendorf freundeten sie sich mit dem Minicomputer „Calliope mini“ an und programmierten mit viel Eifer zunächst ein blinkendes Herz. Tüfteln, basteln, coden – so war das Motto! Da wurde viel ausprobiert, Arbeitsschritte programmiert und wieder verworfen, Musik im richtigen Rhythmus hinzugefügt und an bunten Farbenspielen auf der LED- Matrix gebastelt. Die Mädchen und Jungen tauschten Tricks und Hacks aus. Wer gerade nicht weiterkam, erhielt kurzerhand Hilfe von Wirtschaftsingenieurin Eva Streicher oder Informatikstudent Arthur Miller von der THD. „Probiert ruhig alles aus. Ihr könnt nichts falsch machen!“ so wurden die jungen Programmierer immer wieder ermuntert.
 

Prof. Dr Wolfgang Dorner und junge Teilnehmer des Workshops im Labor

 

Nach einer kleinen Stärkung am Obst- und Kuchenbuffet führte Prof. Dorner die Gruppe durch den Technologie- Campus. Hochkomplexe Drohnen, 3D- Drucker und große Roboter konnten hier bewundert und bestaunt werden. Die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt und stellten interessiert viele Fragen. Zurück an den Calliope- Computern war die Aufgabe nun etwas komplexer: Es sollte eine Alarmanlage samt Blinklicht und Alarmsignal programmiert werden. Bewegungsmelder und Lautsprecher mussten richtig angeschlossen und viele einzelne graphische Programmier- Bausteine aneinandergereiht werden. Die Köpfe rauchten und es herrschte höchste Konzentration. Martina Manthey, pädagogische Fachkraft des RegioKinderCampus, zeigte sich begeistert über das Knowhow der jungen Programmierer und lachte: „Die Jugendlichen fragen jetzt schon nach einem Workshop für Fortgeschrittene, mir persönlich reicht dieser hier völlig!“ Am Ende des Nachmittags waren die Teilnehmer erschöpft aber fröhlich und auch die abholenden Eltern freuten sich über die strahlenden Augen ihrer Kinder. Die Veranstalter zeigten sich mehr als zufrieden mit diesem gelungenen Auftakt. Weitere Veranstaltungen aus der Reihe „RegioKinderCampus meets THD“ sind schon in Planung, etwa zum Thema Bionik oder App- Programmierung.

Prof. Dr Wolfgang Dorner und junge Teilnehmer des Workshops im Labor

 

Die Kinder und Jugendlichen im Landkreis dürfen darüber hinaus gespannt sein auf das weitere
RegioKinderCampus- Programm 2023. Es finden sich darin sowohl outdoor- Events als auch Näh-
Workshops, KFZ- Technik und Krafttraining. Mehrtägige Kunst- Events sind genauso geplant wie
längerfristige social media- Projekte. Die Experten für diese Themen finden sich alle vor Ort in den Gemeinden der „Wolfsteiner Waldheimat“- darauf legt der RegioKinderCampus großen Wert: die regionale Identität zu stärken. „Die Heimat zeigt den Jugendlichen, was in ihr steckt!“ fasst Petra Kobzik zusammen. Wer kann mitmachen? „Alle, die Lust am Staunen und Neugier mitbringen!“ sagt Martina Manthey. Körperliche oder geistige Beeinträchtigungen oder ein besonderer Betreuungsbedarf sind für die allermeisten Veranstaltungen kein Hindernis. – „Wenn ihr gern experimentiert, forscht, ausprobiert und werkl´t, dann seid ihr bei uns genau richtig!“

 V.l.: Informatikstudent Arthur Miller, Wirtschaftsingenieurin Eva Streicher, Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Martina Manthey - pädagogische Fachkraft des RegioKinderCampus und junge Programmierer

 

Statements

Martina Manthey, Dipl. Sozialpädagogin (FH):

Ich habe in letzter Zeit oft den Satz gehört: Die Zukunft liegt nicht auf dem Land! Der RegioKinderCampus möchte den Kindern und Jugendlichen vermitteln: „Doch! Genau da liegt sie- wenn ihr das wollt!“ Modernste Technik, Innovationen, echte Profis- sie alle findet man bei uns um´s Eck, und die jungen Teilnehmer sind eingeladen, dies zu entdecken.
Strahlende Augen, rauchende Köpfe und schmutzige Hände- so macht Lernen Spaß!


Petra Kobzik:

Die erste Veranstaltung war ein voller Erfolg und hat den Kindern sehr viel Spaß gemacht! Die
Zusammenarbeit mit dem Technologie Campus und dem MINT Team war sehr wertvoll für uns.
Technologie bleibt sicher ein Thema für die kommenden Aktionen. Wir freuen uns aber auch darauf, weitere genauso spannende Themen anbieten zu dürfen, bei denen die Kinder und Jugendlichen sich ausprobieren können. Besucht uns doch auch bei den FreYpieltagen in der Volksmusikakademie und seid gespannt, auf alles, was da noch kommt!


Prof. Dr. Wolfgang Dorner:

"Mit meinem Sohn habe ich in den vergangenen Wochen und Monaten viele Projekte mit dem Calliope mini ausprobiert und es macht Kindern richtig Spaß, wenn sie so einfach Programmieren lernen können. Die Hardware des Calliope ist sehr kompakt und super für Kinder geeignet, um mit Sensoren, kleinen Motoren, LED-Lämpchen und Lautsprechern zu experimentieren. Mich als Informatiker begeistert es natürlich, dass ich sozusagen mit meinem Sohn ein solches Hobby teilen kann und er sich für etwas begeistert, was ihm hilft, Dinge des Alltags, wie Lampen, Elektrogeräte und eigentlich jedes technische Gerät viel besser zu verstehen und dadurch auch gleichzeitig noch einen Zugang zu Logik und Progammierung bekommt. Mit dem Regio Kinder Campus habe ich jetzt die Chance gesehen, noch viel mehr jungen Menschen diese Möglichkeiten zu zeigen und sie für Technik zu begeistern. Die Alarmanlagen waren ohrenbetäubend, aber der Spaß, der Feuereifer und die Begeisterung in den Augen der Kinder waren es mehr als wert!"


- JS


Stadt FreyungFreyung

Quellenangaben

Stadt Freyung

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