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24.01.2022
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Das Dreistufige Energiekonzept für eine umsetzbare Energiewende

Strom, Treibstoff, Gas, Öl – die Energiepreise ziehen ohne absehbares Ende weiter an. Wie soll in Zukunft vor diesem Hintergrund die soziale Sicherheit im Freistaat sowie die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft sichergestellt werden? Hierfür soll nun das dreistufige Energiekonzept der Freien Wähler sorgen, welches mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen die Bürgerinnen und Bürger entlasten soll. „Aufgrund der dramatischen Kostenentwicklung gilt es schnell zu handeln. Dazu haben wir ein Konzept entwickelt, das neben der Klimafreundlichkeit auch die Bezahlbarkeit als wesentlichen Faktor einer gelingenden Energiewende einbezieht“, erklärt Landtagsabgeordneter Manfred Eibl.

KURZE FRIST

Energiegewinnung und -Speicherung – dezentral und erneuerbar

Lange bevor Ministerpräsident Markus Söder eine Energiesteuerreform ankündigte, haben wir FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag permanent den schnellen dezentralen Ausbau aller Erneuerbaren Energien gefordert. Diesen Ausbau nennt der wirtschaftspolitische Sprecher Manfred Eibl als entscheidende Maßnahme in der kurzen Frist. Zudem soll das erfolgreiche von Energieminister Hubert Aiwanger aufgelegte bayerische PV-Speicherprogramm als weitere kurzfristige Maßnahme auch 2022 fortgesetzt werden und zum mittelfristigen Gelingen der Energiewende beitragen.

MITTEL FRIST

Potenziale der Wasserstofftechnologie durch Kooperationen

„Mittelfristig gilt es dann in Folge den Ausbau der Wasserstofftechnologie zu forcieren, denn im grünen Wasserstoff sehe ich großes Potenzial zur Energiewende. Um die Verfügbarkeit dieses nachhaltigen Treibstoffes sicherzustellen, müssen wir auf globale Partnerschaften setzen.“, so Eibl. Mit zukünftigen Wasserstoffproduzenten, wie Griechenland und Spanien sollte in Zukunft eng kooperiert werden. Diese Länder verfügen nicht nur über klimatisch günstige Bedingungen für die Produktion von Wasserstoff, sondern teilen zudem unser ethisches Wertesystem“, so Eibl.

Wirtschaftspolitischer Sprecher Manfred Eibl gemeinsam mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger beim Unternehmen Steamergy, das mit seinem Dampfkraftwerk durch die Verbrennung von regenerativen Brennstoffen erneuerbare, dezentrale Energie liefert.Wirtschaftspolitischer Sprecher Manfred Eibl gemeinsam mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger beim Unternehmen Steamergy, das mit seinem Dampfkraftwerk durch die Verbrennung von regenerativen Brennstoffen erneuerbare, dezentrale Energie liefert.

LANGE FRIST

Energiewende mit Kernfusion und Forschung + Entwicklung

Als geeignete langfristige Maßnahme sieht unser Konzept die Kernfusion. Hierbei werden Atomkerne nicht, wie bei der konventionellen Kernenergie zur Gewinnung von Energie gespalten, sondern analog zu den Prozessen auf der Sonne verschmolzen. Bei Temperaturen von 15 Millionen Grad rasen Wasserstoffatomkerne in komprimiertem Plasma so schnell umher, dass sie zu Helium verschmelzen können. Dabei wird Energie freigesetzt. Die Vorteile liegen auf Verfügung, sondern bringen anstatt gefährlicher radioaktiver Spaltprodukte nur harmloses Helium hervor.“ Wie so oft muss Deutschland deshalb auf Forschung und Entwicklung setzen, auch wenn es um die langfristige Deckung unseres Energiebedarfs in Bayern geht.“, so Eibl.

AUS DER DEUTSCHEN ATOMKRAFT

Schlechtes Timing

Aber auch in Bezug auf die jetzige Abschaltung der Atomkraftwerke hat Manfred Eibl eine klare Haltung: „Ich habe das Gefühl, dass aktuell viele Menschen den voreiligen Ausstieg aus der Kernenergie nicht verstehen.“ In diesem Zusammenhang betont der wirtschaftspolitische Fraktionssprecher Manfred Eibl: „Wir FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag stehen grundsätzlich zum Ausstieg aus der Nutzung von Atomenergie aus Kernspaltung. Der Zeitpunkt zur Abschaltung der sicheren deutschen Reaktoren ist jedoch falsch gewählt. Gaskraftwerke werden nur zu einem gewissen Teil als Überbrückungshilfe und Notfall-Technologie fungieren. Sichere und betriebsfähige Anlagen still zu legen – und dies mitten im Transformationsprozess der Energiewende – wird Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen.“

Zudem zeichne sich derzeit ab, dass Kernenergie auch weiterhin ein zentraler Bestandteil im Energiemix der EU sein wird. Denn sie sei nicht nur grundlastfähig, sondern zudem CO2-frei. „Auch in der öffentlichen Diskussion zur Energiewende kommt die Kernenergie immer wieder zur Sprache – insbesondere vor dem Hintergrund der Versorgungssicherheit“, so Eibl. „Bezahlbare Energiepreise sichern das gesellschaftliche Miteinander und sind Voraussetzung für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes“, so Eibl abschließend.


- NG



Quellenangaben

MdL Manfred Eibl

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