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15.09.2021
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Wer will Moor-Retter werden?

Einmal selbst Hand für die Natur anlegen. Diese Möglichkeit bietet der Aktionstag „Day for Mires“ am 2. Oktober. Dabei soll der Entwässerung von Mooren entgegengewirkt werden. Im Anschluss erwartet die Teilnehmer noch eine spannende Exkursion im Nationalpark Šumava. Der Aktionstag findet im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts „Life for Mires“ im statt. Nachdem zahlreiche Moore in früherer Zeit für Torfabbau und Forstwirtschaft entwässert wurden, gilt es nun, die negativen Folgen für die empfindlichen Lebensräume so gut wie möglich wieder
rückgängig zu machen. Wie das funktioniert? Die Entwässerungsgräben werden abgedichtet, so dass der Wasserstand im Moor ansteigt und das Moor wieder wachsen kann. Das ist nicht nur gut für den Wasserhaushalt, sondern auch für den Klimaschutz, weil intakte Moore viel Kohlenstoffdioxid speichern.Einstige Entwässerungsgräben in Mooren werden beim Projekt „Life for Mires“ wieder geschlossen, damit sich wieder Torf bilden kann.

Einstige Entwässerungsgräben in Mooren werden beim Projekt „Life for Mires“ wieder geschlossen, damit sich wieder Torf bilden kann.

Aufgabe der Freiwilligen ist es vor allem, Staudämme zu bauen und Gräben zu verfüllen. Das heißt: Es ist körperlicher Einsatz gefragt – für eine gute Sache in einer einzigartigen Umgebung. Die Exkursion im Anschluss an die Maßnahmen gibt spannende Informationen zum Thema Moore und führt durch die Kernzone des Nationalparks Šumava zum Weitfäller Filz. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten. Alle Interessierten sollen sich bis 27. September per Mail bei Linda Seifert melden: linda.seifert@npv-bw.bayern.de. Der Aktionstag selbst findet am 2. Oktober von 9 bis 18 Uhr statt. Der Treffpunkt ist in Frauenau. Mitgebracht werden müssen robuste Kleidung, Wanderschuhe und Gummistiefel. Weitere Infos zum Projekt gibt es unter www.life.npsumava.cz.

 


- ng


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldGrafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

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