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03.08.2021
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Schüler der Grundschule Spiegelau üben sich in Karate

„Stopp! Lassen Sie mich in Ruhe!“ lautete die Devise in der Spiegelauer Halle. Kinder müssen Selbstvertrauen ausstrahlen und das Wissen über richtiges Verhalten in einer gefährlichen Situation mit anderen Personen haben, dann bewegen sie sich sicherer in ihrem Umfeld. An der Grundschule Spiegelau gab der Gewaltpräventionslehrer, Paul Gruber, zum Thema „Gewaltvermeidung – Selbstschutz – Selbstbehauptung“ den Schülern der vierten Klassen Tipps, wie sie sich im Notfall wirkungsvoll zur Wehr setzen können, auch gegen Erwachsene. „Dabei darfst du die Macht der Stimme nicht unterschätzen“, erklärte Gruber den Schülern.

Initiiert wurde das Projekt von der Schulleitung Frau Ulrike Rabner und dem Elternbeirat. Die Vermeidung von Gewalt stand als oberstes Ziel auf dem Lehrplan. In Beispielen erklärte Gruber, dass Zusammenhalt in der Gewaltprävention eine wichtige Rolle spielt und gibt den Schülern fünf wesentliche Sicherheitstipps an die Hand. „Ihr seid in eurer Klassengemeinschaft viel zusammen. Ihr müsst füreinander da sein, dann seid ihr stark“, legte der Leiter des Karate Club Bayerwald den Kindern ans Herz. Von der Bedeutung der Teamarbeit, der Gewaltprävention und der Deeskalation erfuhren die Schüler in Rollenspielen.

Übergabe der Workshop-Urkunde durch Paul Gruber an Frau Ulrike Rabner 	  		von der Grundschule Spiegelau, unter Einhaltung der Hygieneschutzregeln.	   		Frau Rabner und Herr Gruber sind geimpft, getestet und der Abstand wurde 	  		eingehalten. Die Maske wurde nur für das Bild abgenommen.Übergabe der Workshop-Urkunde durch Paul Gruber an Frau Ulrike Rabner von der Grundschule Spiegelau, unter Einhaltung der Hygieneschutzregeln. Frau Rabner und Herr Gruber sind geimpft, getestet und der Abstand eingehalten. Die Maske wurde nur für das Bild abgenommen.

 

„Wenn ihr seht, da braucht jemand Hilfe, dann schließt euch zusammen und bildet eine Einheit“, empfiehlt Paul Gruber den Schülern der Grundschule, „denn zusammen seid ihr stark!“ Selbstvertrauen und Selbstschutz sind Paul Gruber zufolge immens wichtig.

Da es nicht immer möglich ist, Konflikten aus dem Weg zu gehen, gab es auch einen praktischen Teil innerhalb der Projekttage. Selbstverteidigung muss einfach, schnell und effektiv sein. Dafür lernten die Schüler ein paar Selbstschutz-Techniken aus der Kampfkunst Karate. An praktischen Übungen konnten die Schüler probieren, was zu tun ist, wenn das Abwehren nichts nützt und ein Gegner sein Opfer packen möchte. Am Schlagpolster wurden die Techniken ausprobiert. Die Kinder stellten hierbei fest, wie viel Kraft sie aufbringen können.

Immer wieder übten die Schüler die Macht der Stimme einzusetzen. Mit lautem Schreien ist es sogar möglich, sich gegen einen körperlich überlegenen Erwachsenen zu wehren. „Benutzt eure Stimme und schreit so laut ihr könnt. Das verschafft euch Zeit, um wegzulaufen“, rät der Referent. Nach der erfolgreichen Teilnahme erhielten alle eine Urkunde. „Verhaltet euch im Ernstfall immer wie der Tiger auf der Urkunde und nicht wie das sanfte Kätzchen!“, gab Paul Gruber den Kindern bei der Übergabe mit auf den Weg. Es war der erste Selbstschutz-Workshop nach dem Lockdown und obwohl alle 3-G- und Hygiene-Regeln eingehalten wurden, hatten die Kinder eine große Freude an dem Kurs. Zur Beantwortung von Fragen zu Gewaltpräventions- und Sicherheitskursen steht der Karate Club Bayerwald unter Tel.-Nr. 09928-903550 oder über www.karateclub-bayerwald.de zur Verfügung.       


- NG


2. Karate Club Bayerwald e.V.Grafenau

Quellenangaben

Grundschule Spiegelau und Paul Gruber, SANKAN-Karatelehrer 2. Karate Club Bayerwald e.V.

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