Soldatenkreuz am Rande des Furthinger Holzes

Soldatenkreuz am Rande des Furthinger Holzes

Sehenswürdigkeit

Am vorletzten Kriegstag im April 1945 wurde ein deutscher Tiefflieger von den Amerikanern über den Haselbacher Wiesen abgeschossen. Der Pilot wurde zunächst am Hausinger Firedhof beigesetzt, später wurde er zum Soldatenfriedhof nach Hofkirchen überführt. Als Erinnerung stellte man am Rande des Furthinger Holzes dieses Birkenkreuz auf.

Um die Pflege kümmert sich Herr Franz Wolf.

 

Näheres zum Soldatenkreuz

"Dass das Flugzeug ein "Einsitzer" war, das hat der Fuchsn Franzl gewusst. Er war damals ungefähr 20 Jahre alt und ist oft zur Absturzstelle gegangen und hat ausgebaut, was nur grad herging. Zuerst wurde der Tote in Haus beerdigt und später in den Soldaten-Friedhof nach Hofkirchen überführt. Sein Name ist nicht bekannt.

Ein furthinger Bewohner hat an der Absturzstelle ein Birkenkreuz aufgestellt. Weil das aber immer so schnell verfaulte, hat jetzt der Bauer Konrad vom Kriegerverein eines aus Metall erstellt.

Der Soldatenhelm stammt wirklich aus dem 2. Weltkrieg. Den hat mir der General Greipl (+) besorgt."

 

Foto: Roland Binder | Durch das Pfarrbüro Haus i. Wald zur Verfügung gestellt.