Vortrag zu Klima- und Umwelteffekten auf Pilze und Zersetzung am 22. Januar
Die wissenschaftliche Vortragreihe des Nationalparks Bayerischer Wald startet ins neue Jahr mit einem hochaktuellen Thema. Am Donnerstag, 22. Januar, dreht sich alles um Totholz und wie Klimaeffekte und Umweltfaktoren Pilze und Zersetzungsprozesse beeinflussen. Dr. Jasper Schreiber von der Universität Bayreuth referiert dazu im Haus zur Wildnis im Nationalparkzentrum Falkenstein.
Im Mittelpunkt stehen der Einfluss des Klimawandels auf Wälder, etwa durch steigende Temperaturen und zunehmende Störungen wie Windwürfe. Ein zentrales, oft unterschätztes Element ist dabei das Totholz. Es bietet Lebensraum für zahlreiche Organismen und ist wichtig für den Kohlenstoff- und Nährstoffkreislauf. Doch wie wirken sich veränderte Umweltbedingungen auf die Zersetzung von Totholz aus und welche Rolle spielen holzabbauende Pilze? Der Vortrag präsentiert Ergebnisse aus einem Langzeit-Totholzexperiment im Nationalpark und gibt Einblicke in die aktuelle Forschung. Dabei wird deutlich, warum Totholz eine Schlüsselrolle für das Verständnis der Klimawandelfolgen im Wald spielt und welche Fragen die Forschung künftig noch beantworten muss.

Wie der Klimawandel und andere Umwelteinflüsse auf Totholz und Zersetzungsprozesse wirken, will Referent Jasper Schreiber bei seinem Vortrag zeigen.
Der Vortrag beginnt um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für eine umweltfreundliche Anreise wird die Waldbahn empfohlen, die Haltestelle Ludwigsthal ist etwa 15 Gehminuten vom Haus zur Wildnis entfernt. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität wird ab dem Servicegebäude des Parkplatzes ein Shuttle-Service angeboten. Die Veranstaltung wird zudem live auf dem YouTube-Kanal des Nationalparks übertragen.

Nationalpark Bayerischer Wald
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald