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08.11.2019 21:45 Uhr
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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Österreichischer und Niederbayerischer Polizei – flüch

HAIBACH (A) – PASSAU / INNSTADT. Polizeikräfte aus Österreich verfolgten am Nachmittag des Freitag (08.11.2019) einen flüchtenden Pkw bis nach Niederbayern und konnten ihn kurz nach der Grenze stellen. Verletzt wurde bei dem Einsatzgeschehen niemand. Bayerische Einsatzkräfte beteiligten sich ebenfalls an den Maßnahmen.

Gegen 14.00 Uhr wurden am Freitag Beamte der PI Münzkirchen (A) bei Dierthalling, Gde. Schardenberg (A), auf einen ihnen bereits bekannten Pkw aufmerksam und wollten diesen kontrollieren. Die Fahrerin missachtete die Anhaltesignale und das eingeschaltete Blaulicht der österreichischen Beamten und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit, z. T. bis zu 170 km/h, in Richtung Grenze zur Bundesrepublik Deutschland. Bei ihrer Flucht setzte die Fahrerin trotz Gegenverkehr auch mehrere gefährliche Überholmanöver und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer.

Die verfolgende österreichische Streife alarmierte Verstärkungskräfte, auch von der Niederbayerischen Polizei aus Passau. Ca. 150 Meter nach der Landesgrenze in Passau / Innstadt an der Einmündung der L 515 in die B 130 konnte der Pkw gestoppt und angehalten werden. Mehrere eintreffende – auch bayerische – Streifen verhinderten die Weiterfahrt.

Im Fahrzeug befanden sich eine 38-jährige Frau (Fahrerin) und deren 43-jähriger Ehemann. Das Paar hatte bis vor seinem Umzug in den Raum Spiegelau / Niederbayern noch in Österreich gewohnt. Gegen den Mann lag aktuell ein Einreiseverbot nach Österreich vor, das dieser wissentlich missachtet hatte.

Bei den gesetzten polizeilichen Maßnahmen wurde niemand verletzt, weitere Ermittlungen zu der Fluchtfahrt folgen noch.

Polizeipräsidium NiederbayernPolizei | Straubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern



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