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14.10.2017
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Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A 3

Heute um 01:45 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der A 3 zwischen Passau-Nord und Aicha v. Wald. Dort stand ein Sattelzug mit einer defekten Kardanwelle auf dem Standstreifen. Der Lkw war abgesichert mit Warndreieck und Warnblinkanlage. Der Fahrer eines anderen Sattelzuges erkannte dies und wollte deswegen auf den linken Fahrstreifen ausweichen. Dort befand sich aber ein Pkw, den der Lkw-Fahrer im letzten Moment bemerkte. Er zog seinen Sattelzug abrupt wieder nach rechts und stieß dabei gegen den Pannen-Lkw. Fahrzeuglenker des auffahrenden Lastwagens war ein 38jähriger ungarischer Staatsangehöriger. Er wurde lebensgefährlich verletzt. Das Führerhaus war komplett zerstört. Die Feuerwehren waren fast 2 Stunden mit der Bergung des Verletzten beschäftigt, bis er an den Rettungsdienst übergeben werden konnte. Er wurde ins Klinikum Passau gebracht. Im Pannen-Lkw befand sich eine 2-Fahrer-Besatzung. Die beiden rumänischen Staatsangehörigen wurden leichter verletzt. Beide Sattelzüge wurden durch eine Bergefirma abgeschleppt.
Der Auflieger des ungarischen Fahrers war beladen mit pharmazeutischen Produkten und der Innenraum war mit Kohlenmonoxid begast. Der Gefahrguttrupp der Polizei wurde zur Überprüfung hinzugezogen. Eine Gefährdung der Einsatzkräfte bestand jedoch nicht. Im Sattelzug der rumänischen Besatzung wurde Stückgut transportiert.
Die BAB A 3 in Fahrtrichtung Regensburg war ab der AS-Passau-Nord über eine Dauer von ca. 8 Stunden gesperrt. Am Unfallort lief auch eine unbekannte Menge Diesel aus dem Kraftstofftank des auffahrenden Lkws ins Erdreich neben der Autobahn. Unter Aufsicht des Wasserwirtschaftsamtes wird das betroffene Erdreich abgetragen.

Der Schaden wird auf 120 000 Euro geschätzt.

Medienkontakt: Verkehrspolizei Passau, PHK+ Fuchs Reinhold, Tel: 0851/9511-521
Veröffentlicht: 14.10.2017 um 10.10 Uhr
Polizeipräsidium NiederbayernStraubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern



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