Die Polizeiinspektion Straubing optimiert ihr Sicherheitskonzept zum Gäubodenvolksfest

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08.08.2017
Straubing
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Das zweitgrößte Volksfest in Bayern beginnt am Freitag, den 11.08.2017, und endet wieder am Montag, den 21.08.2017. Somit wird die Polizeiinspektion Straubing die lange und äußerst intensive Vorbereitung in wenigen Tagen beenden und nahtlos in die einsatzintensive Zeit der elf Festtage übergehen. Hierzu wurde das im vergangenen Jahr in wesentlichen Teilen überarbeitete Sicherheitskonzept mit den Erfahrungen aus dem Gäubodenvolksfest 2016 erneut optimiert. Zentrale Punkte wie etwa die hohe Polizeipräsenz, selektive Taschen- und Personenkontrollen und die Videoüberwachung haben sich bewährt und werden uneingeschränkt beibehalten. Oberste Priorität für die Straubinger Polizei hat die Sicherheit, sowohl auf dem Festplatz, als auch in der Innenstadt und der Schutz der Besucherinnen und Besucher.

Sowohl die Straubinger Bürgerinnen und Bürger, als auch alle Besucherinnen und Besucher des Gäubodenvolksfestes können sich darauf verlassen, dass die Polizei auch in diesem Jahr, sowohl auf dem Festplatz und seinem direkten Umfeld, als auch im übrigen Stadtgebiet, mit einer ausreichenden Anzahl erfahrener Beamter vertreten sein wird. Mit der deutlichen Polizeipräsenz auf dem Festgelände und in der Innenstadt sollen Sicherheitsstörungen, bestenfalls bereits in ihrer Entstehung, konsequent unterbunden werden. Da die Polizeiinspektion Straubing diese Aufgabe personell nicht allein stemmen kann, wird sie insbesondere von engagierten Kräften der Operativen Ergänzungsdienste, der Bayerischen Bereitschaftspolizei, sowie weiteren niederbayerischer Dienststellen, tatkräftig unterstützt.

Bereits jetzt können sich die Bürgerinnen und Bürger wieder auf die selektiven Taschen- und Personenkontrollen einstellen, die zum Gäubodenvolksfest 2016 erstmals umgesetzt wurden und nach den positiven Erfahrungen in diesem Jahr fortgeführt werden. Diesbezüglich ergeht der Hinweis, dass es zwar kein grundsätzliches Verbot gibt, Rucksäcke oder vergleichbare Taschen mit auf den Festplatz zu nehmen, Personen, die damit unterwegs sind, müssen jedoch damit rechnen, angehalten und gegebenenfalls auch mehrmals überprüft zu werden. Wenn es nicht unbedingt nötig ist, empfiehlt die Straubinger Polizei, derartige Gegenstände gleich zu Hause zu lassen. Wie schon zum letzten Volksfest so wird das modifizierte Sicherheitskonzept auch 2017 mehr Kontrollen zur Folge haben, als Bürgerinnen und Bürger von Besuchen aus früheren Jahren vermutlich gewohnt sind. Die Polizeiinspektion Straubing bittet bereits jetzt um Verständnis für eventuelle Beeinträchtigungen, die durch Überprüfungen und getroffene Maßnahmen der Sicherheitskräfte entstehen können.

Videoüberwachung als Einsatzunterstützung

Ein Mosaik im Sicherheitsgefüge der Polizeiinspektion Straubing ist die Videoüberwachung. Ihr Einsatz auf dem Festgelände und in der Innenstadt hat sich in den letzten Jahren als ein elementarer Bestandteil des polizeilichen Sicherheitskonzepts etabliert. Sich anbahnende Straftaten konnten oftmals frühzeitig erkannt, auf Sicherheitsstörungen zügig reagiert und Einsatzkräfte schnell herangeführt werden. Angesichts der neuen Herausforderungen ist die eingesetzte Videotechnik ein zentraler Punkt in der Sicherheitsstruktur der Polizeiinspektion Straubing. Erstmals werden dieses Jahr 15 Videokameras die Polizei bei der Bewältigung der anfallenden Aufgaben unterstützen. Die zusätzlich beantragte Kamera wird im Bereich des östlichen Haupteingang installiert. Nach der Genehmigung durch das Bayer. Staatsministerium und unter Einbindung des Datenschutzbeauftragten können sämtliche Kameras zur Aufklärung und vor allem zur Verhinderung von Sicherheitsstörungen eingesetzt werden. Die Einsatzzeiten der Videokameras sind täglich innerhalb eines festen Zeitrahmens vorgeschrieben. Diese erstrecken sich auf dem Festgelände von 19.00 Uhr bis 01.00 Uhr und in der Innenstadt von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr. An den Orten der Videoüberwachung sind Hinweisschilder angebracht.

Social Media

Durch das „Social Media Team“ des Polizeipräsidium Niederbayern wird die Arbeit der Polizei auf dem Gäubodenvolksfest 2017 online begleitet. Auf Facebook geschieht dies unter dem Account „Polizei Niederbayern“, ebenso wie am Nachrichtendienst „Twitter“.

„Rote Karte“ für Randalierer

Randalierer haben auf dem Festplatz nichts verloren. Sollte es die Sicherheitslage erfordern, wird gegen auffällige Personen gezielt vorgegangen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Straubing wurde potentiellen Gewalttätern deshalb bereits im Vorfeld ein Betretungsverbot für das Festgelände ausgesprochen.

Verkehrsmaßnahmen

Bereits weit vor den Toren Straubings weisen Vorwegweiser den besten Weg zu den Groß-Parkflächen rund um den Festplatz. Die Autofahrer werden gebeten, diesen Hinweisen zu folgen. Für Reisebusse steht ein kostenpflichtiger Parkplatz an der Westtangente zur Verfügung. Wie in den Vorjahren ist das Abstellen von Bussen am Otto-von-Dandl-Ring nicht erlaubt. An den Wochenenden wird erfahrungsgemäß wieder mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen sein. Mit den bereits im Vorfeld getroffenen Maßnahmen und dem Einsatz zusätzlicher Verkehrsstreifen, soll deshalb der Straßenverkehr um den Festplatz beruhigt und gelenkt werden.

Die Polizei Straubing bittet die Festbesucher, Fahrgemeinschaften zu bilden und das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs zu nutzen. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Haltverbote in Feuerwehranfahrtszonen, auf Behindertenparkplätzen und an gekennzeichneten Busparkplätzen überwacht und bei Falschparkern auch Abschleppungen veranlasst werden. Ebenso werden Verkehrskontrollen zur Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmern durchgeführt.

Zur weiteren Verkehrsberuhigung weist die Polizei erneut darauf hin, Treffpunkte zur Abholung von Festbesuchern, nach Möglichkeit nicht im unmittelbaren Umfeld zum Festplatz zu vereinbaren. So ist zum Beispiel einer der beliebtesten Treffpunkte für Abholungen, der Bereich der Westtangente auf Höhe des Riesenrades. Dies führt gerade zur späteren Stunde regelmäßig zu Stauungen. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang praktikable Abholorte im weiteren Umfeld des Festplatzes zu vereinbaren.

Zusätzlich zu den für die ganze Volksfestzeit geltenden Park- und Haltverboten, wird es zum Volksfestauszug, am 11.08.2017, im Aufstellungsbereich und entlang des Zugweges, im Stadtgebiet von Straubing, Einschränkungen geben. Widerrechtlich parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Volksfestwache

Als Anlaufpunkt auf dem Festgelände wird die Polizei Straubing auch dieses Jahr wieder im Theater Am Hagen eine Volksfestwache betreiben. Diese ist ab 09.00 Uhr bis zum Veranstaltungsende besetzt. Telefonisch ist die Festwache über die Tel.-Nr. 09421/ 868-2340 zu erreichen. Selbstverständlich ist die Polizeiinspektion Straubing am Theresienplatz 50 auch während des Gäubodenvolksfestes rund um die Uhr besetzt. Die Einsatzzentrale im Polizeipräsidium Niederbayern ist über die bekannte Notrufnummer „110“ Tag und Nacht erreichbar und leitet die eingegangenen Meldungen an die Festwache und die Polizeiwache am Stadtplatz unverzüglich weiter.

Verhaltenshinweise und Tipps der Polizei

Wie in den vergangenen Jahren werden auch dieses Jahr wieder rund 1,4 Millionen Besucher zum Volksfest in Straubing erwartet. Ein Grund mehr, sich einige Verhaltenshinweise und Tipps der Polizei zu Gemüte zu führen.

Polizeipräsidium NiederbayernPolizeipräsidium NiederbayernStraubing


Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern

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