Vertreterinnen und Vertreter der Donaustädte Regensburg, Passau, Straubing und Deggendorf haben sich zu einem ganztägigen Arbeitstreffen in Deggendorf getroffen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der kommunalen Presse und Medienarbeit zu diskutieren.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Kommunen ihre Öffentlichkeitsarbeit so gestalten können, dass sie sowohl den Anforderungen digitaler Kommunikationskanäle als auch den Erwartungen klassischer Medien gerecht wird. Eine moderne und ausgewogene Kommunikationsstrategie gilt dabei als entscheidend, um Bürgerinnen und Bürger transparent und zuverlässig zu informieren.
Zum Auftakt erhielten die Teilnehmenden in der Medienstelle der Stadt Deggendorf einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Teams Neue Medien. Dabei wurde deutlich, wie wichtig professionelle Medienarbeit für die Begleitung kommunaler Entscheidungsprozesse ist und welche Veränderungen der digitale Wandel mit sich bringt. Der Rundgang bot zudem Raum für Austausch über neue Formate, organisatorische Anforderungen und erfolgreiche Praxisbeispiele.
Am Nachmittag stellten die Städte Regensburg, Passau und Straubing ihre jeweiligen Ansätze vor. Im Fokus standen insbesondere die Nutzung sozialer Medien, die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen sowie die Begleitung der Arbeit von Stadtspitzen über digitale Kanäle. Dabei zeigte sich, dass Kommunen Social Media sehr unterschiedlich einsetzen, sich jedoch viele gemeinsame Fragestellungen ergeben.

Austausch der Donaustädte Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau im Medienatelier der Stadt Deggendorf
In der anschließenden Diskussion wurde die Balance zwischen digitalen Angeboten und klassischen Medien intensiv beleuchtet. Themen waren unter anderem die Rolle von Printmedien, Pressemitteilungen und Pressekonferenzen sowie die Bedeutung unabhängiger journalistischer Einordnung. Gleichzeitig wurden Risiken angesprochen, die sich aus einer zu starken Fokussierung auf digitale Plattformen ergeben können, etwa hinsichtlich Reichweite, Glaubwürdigkeit oder Krisenkommunikation.
Zum Abschluss waren sich die Teilnehmenden einig, dass eine zielgruppenorientierte und ausgewogene Medienstrategie unerlässlich ist. Die Arbeitsgemeinschaft Donaustädte plant, den Austausch auch künftig fortzusetzen, um die kommunale Öffentlichkeitsarbeit weiterzuentwickeln und nachhaltig zu stärken.

Stadt Deggendorf