Der SSV Jahn muss sich am 34. Spieltag Alemannia Aachen geschlagen geben. Eine Halbzeitführung durch Hottmann (35.) konterten die Gäste mit Treffern von Gindorf (49., 51.) und Schroers (88.). Damit unterliegt die Jahnelf mit 1:3. Hier lest Ihr die Stimmen von Eric Hottmann und Chef-Trainer Sascha Hildmann sowie von Aachen-Trainer Mersad Selimbegovic. Auf Jahn TV seht Ihr unter anderem Rekordspieler Bene Saller im Interview.
Eric Hottmann: “Wir haben lange ein gutes Spiel gemacht und bis zum Ende alles versucht. Das 1:3 fällt in eine Phase, in der wir drücken. Dieser Kampfgeist überwiegt für mich heute. Es zeigt aber auch die Qualität, die Aachen in der Offensive und die Scorerzahlen. Sie spielen jeden Konter sauber aus und nutzen ihn, da haben wir sie zu oft eingeladen. Bis zur Halbzeit ist es ein offenes Spiel, deshalb ist es umso ärgerlicher. Wir wollten unabhängig vom Spielverlauf weiter nach vorne spielen. Diesen Mut haben wir gezeigt.”
Sascha Hildmann (Chef-Trainer SSV Jahn): “Wir waren in der ersten halben Stunde schwer ins Spiel gekommen und mussten viel arbeiten, um in die Zweikämpfe zu kommen und mussten uns strecken, diese Qualität zu stoppen. Trotzdem gehen wir durch Hottmann in Führung. Wir hatten unsere Möglichkeiten nachzulegen, dann weiß man nicht, wie das Spiel ausgeht. Aachen kommt aus der Pause und macht es dann echt gut. Wir hatten in den zwei Momenten keinen Zugriff, das darf dir gegen solche Teams nicht passieren. Das müssen wir lernen, daran müssen wir wachsen. Mit den beiden frühen Wechseln fehlt dir auch die nötige Flexibilität. Aachen hat das Spiel heute verdient gewonnen. Wir werden die Niederlage morgen früh aufarbeiten, unsere Lehren daraus ziehen und versuchen es am Samstag in Rostock besser zu machen.”
Mersad Selimbegovic (Trainer Alemannia Aachen): “In Summe war es ein verdienter Sieg. Wir sind in der ersten Hälfte dominant aufgetreten und hatten einige gute Torchancen, aber keinen Treffer erzielt. Aus einem unnötigen Ballverlust bekommen wir nach einem Standard das Gegentor. Gut gefallen, hat mir unsere Reaktion darauf. Sie wollten es direkt nach der Pause gut machen und haben sich dafür belohnt. Der Jahn hat natürlich alles nach vorne geworfen und es gab ein paar brenzlige Situationen, die wir aber gut wegverteidigt haben. Ich wünsche Sascha und dem gesamten Verein alles Gute.”

SSV Jahn Regensburg